Teamarbeit, logisches Denken, Kombinieren und vor allem Geschwindigkeit: Room Escape Games sind mittlerweile ein beliebter Trend. In Würzburg gibt es dafür aktuell zwei Locations. Wir verlosen Tickets!

Labor in den Mission Rooms Würzburg
Labor in den Mission Rooms Würzburg Foto: Mission Rooms
„Room Escape Games“ entwickeln sich momentan zu einem beliebten Trend. Worauf es dabei ankommt? Teamarbeit, logisches Denken, Kombinieren und vor allem Geschwindigkeit. In Würzburg gibt es mittlerweile zwei Locations, an denen knifflige Rätsel auf eine Lösung warten: In den sogenannten Mission Rooms der „Schwarzlichtfabrik“ in den Katakomben der Posthalle und bei „Exit Games Würzburg“ in der Bahnhofstraße.

Ein Raum, sechs Personen, eine Stunde Zeit

Die Rätsel-Adventurespiele finden immer in einem einzigen Raum statt. Ob im Labor eines verschwundenen Professors oder in einem Wohnzimmer aus den 60er Jahren, das Ziel ist simpel: Einem Team von bis zu sechs Personen bleibt eine Stunde Zeit, um eine Reihe wichtiger Hinweise richtig zu deuten und so die entscheidenden Rätsel zu lösen. Nur so ist ein rechtzeitiges Entkommen aus dem Raum möglich und das Spiel kann gemeistert werden. Meistens erzählen die Räume eine bestimmte Geschichte.

Wandrätsel in den Mission Rooms Würzburg
Wandrätsel in den Mission Rooms Würzburg Foto: Mission Rooms
Diese müssen sich die Teilnehmer aber selbst erarbeiten. Denn Hendrik Reuß von der Schwarzlichtfabrik lässt sie lediglich mit folgender Aufgabestellung alleine: „Ihr befindet euch im Labor eines verschwundenen Professors. Findet heraus, woran er geforscht hat.“ Die zahlreichen interaktiven Rätsel, die in dem Labor versteckt sind, lassen sich nur in Teamarbeit lösen.

Ist eine Aufgabe geschafft, führt die Lösung zum nächsten Rätsel. Dabei vertrauen die Macher auch auf Innovation: „Es gibt computergesteuerte elektronische Rätsel, die es so noch nirgendwo anders gibt. Das ist ganz neu, was wir gemeinsam entwickelt haben – und diese Rätsel kommen sehr gut an", freut sich Reuß.

Zwei Räume bei Exit Games

Bei „Exit Games Würzburg“ gibt es bislang zwei verschiedene Räume mit zwei unterschiedlichen Geschichten. In einer Geschichte befindet man sich im Büro einer verschwundenen Geheimagentin und muss eine bevorstehende Katastrophe verhindern.

Der andere Raum schickt die Teilnehmer in Oma Uschis Wohnzimmer. „Die Oma hat sich in die Südsee abgesetzt, ihr Goldschatz ist aber noch immer vor Ort“, erklärt Verena Dittmann von Exit Games Würzburg. Das Ziel: Den Schatz finden, bevor ihn der gierige Cousin aus Schweinfurt findet.

Karte im Raum von Exit Games
Foto: Exit Games
Spiele aus der Computerszene heraus entwickelt

Die Idee hinter den Escape Games ist eigentlich nicht neu. Das Konzept war bisher in erster Linie bei Computerspielen beliebt. Die Room Escape Games lassen die Teilnehmer aber live in eine andere Welt eintauchen. Nervenkitzel und der Zeitdruck werden so am eigenen Leib und nicht nur über den Bildschirm erlebbar.