Würzburg

So sieht der Sex der Zukunft aus

Es gibt immer mehr zum Daddeln auf unterschiedlichsten Konsolen, warum soll es also auch nicht mehr Möglichkeiten zum Sex auf genau diesen geben? Deshalb stellen wir die Frage: Wird der technische Fortschritt auch unser Liebesleben revolutionieren?

Pornos erleben, nicht nur ansehen

Einer der größten Bausteine der sexuellen Revolution wird das Erlebnis an sich sein: Pornos nicht nur ansehen, sondern in die Materie eintauchen, gemeinsamen Sex trotz großer Distanzen erleben oder es eben auch mit einem Sexroboter machen. So kann die Zukunft aussehen.

Erst die Computerspiele, dann die Pornos

Was bald im Sexbereich kommen könnte, ist in der Spieleentwicklung bereits gängige Praxis. Mit Hightech-Datenbrillen, die eine virtuelle Realität abbilden können, kann heute schon gezockt werden. Auch die ersten Pornos gibt es bereits in der Ich-Perspektive. Mit den Lieblingsstars „kommen“? Das dürfte mit diesen Brillen funktionieren: „Virtual Reality eröffnet neue Möglichkeiten um Sex zu erleben“, erklärt René Pour, Geschäftsführer von Reality Lovers. „Durch die authentische Darstellung können Nutzer austesten, was ihnen gefällt, und lernen vielleicht auch etwas Neues kennen.“

Sex-Talk am Festnetz ist sowas von 1990

Das Smartphone ist in jeder Hosentasche gelandet und deshalb hat sich der Sex-Talk fast komplett erneuert. Während früher noch ein bisschen in den Telefonhörer gestöhnt wurde in der Hoffnung, den Eltern keinen peinlichen Zündstoff zu liefern, findet der heiße Austausch heute mit Textelementen, Bildern und Sprachnachrichten statt. Doch es geht weiter: Der Sex-Talk kann auch bei weiter Entfernung nicht nur sicht- und hörbar werden, sondern bald können wir ihn spüren. Sogenannte Teledildonics lassen sich per App steuern und sind in Vagina- und Penisform verfügbar. Somit ist auch eine Fernsteuerung der Sexgadgets möglich. Durch die Kopplung zweier Teledildonics, um Bewegungen in Echtzeit zu übertragen, oder durch die Synchronisation mit einem Porno. Damit ist die Fernbeziehung dann kein großes Problem mehr, mag man meinen.

Wann kommt der Sex mit Robotern?

Hoffentlich nie. Oder doch? Schon lange gibt es hochwertige Silikonpuppen, die jetzt aber mit Intelligenz und Bewegungsmechanik zu Sexrobotern werden. „Wir planen Virtual Reality-Filme und Sexroboter zu verknüpfen, damit das Erlebnis für den Nutzer noch authentischer wird.“, sagt René Pour. Das Ziel der Entwicklung liegt in einer menschenähnlichen Maschine, die fühlt, sich bewegt und selbstständig interagiert. Dann wird es Realität: Der Roboter kann den Lebenspartner ersetzen. Na also!