Für Sabine Fischer geht's bei „Germany's Next Topmodel“ in die Lüfte
„Germany's Next Topmodel“-Kandidatin Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg). Foto: Christoph Weiß

UETTINGEN

„Germany's next Topmodel“: Sabine Fischer überzeugt beim Burlesque

Nach zwei wackligen Wochen lief es für Sabine aus Uettingen (Lkr. Würzburg) besser bei „Germany's next Topmodel“ – und das trotz Streit mit Teamkollegin Neele.

Für die sechste Folge von „Germany's next Topmodel“ stiegen die 16 verbliebenen Nachwuchsmodels in den Wrestling-Ring. Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg) schlug sich dabei gut: Nach zwei wackligen Wochen konnte sie Modelmama Heidi Klum dieses Mal trotz Streitigkeiten im eigenen Team überzeugen.

Zickenkrieg bei Sabine und Neele

Nach einer Zickerei letzte Woche kriselte es bereits zwischen Sabine und Teamkollegin Neele. Diese Woche eskalierte dann der Streit zwischen den beiden. „Ich hoffe, man merkt das noch im Laufe der Staffeln, wer sein wahres Gesicht zeigt und wer nicht“, erzählte Sabine weinend. Laut ihr verhalte sich Neele hinter der Kamera ganz anders als davor. Beim Versuch, ein klärendes Gespräch zu führen, ist Neele mehr an ihrem Make-Up interessiert. Schließlich resümiert Sabine: „Sie ist halt einfach scheiße.“ Nach dem Walk kam es dann doch zum Eklat. Gerade noch herrschte eitel Sonnenschein im Team Thomas Hayo, im nächsten Moment wollen ihre Mitstreiterinnen Sabine „fertig machen“.

Daran konnte nicht einmal der Road-Trip nach Las Vegas etwas ändern, der Sabine und den Rest der Kandidatinnen erwartete. Der einzige Haken: Die Mädchen hatten nur eine halbe Stunde Zeit zu packen – mit Kleidung für jede Gelegenheit. Doch kurz vor dem Ziel kommt bereits der erste Schock: Statt in Las Vegas in einem Luxushotel übernachteten sie in Zelten in der Wüste Nevadas.

Kein Problem für Sabine, die dank ihrer Naturverbundenheit von der Idee begeistert war. Voll in ihrem Element war sie am Morgen als erste auf den Beinen und weckte sogar Coach Thomas Hayo. Die anderen sprudelten nur bedingt vor Freude. Der Plan stammte von den beiden Coaches. Ihrer Meinung nach habe sich ein „gewisser Größenwahn“ bei den Mädchen entwickelt, wie Michael Michalsky es nannte.

Fotoserie

GNTM-Bewerberin Sabine Fischer aus Uettingen

Kampf um das Luxushotel

Direkt aus dem Zelt ging es dann zur „Queen of the Desert“-Challenge. Denn, wie Modelmama Heidi Klum feststellt: "Bei uns ist es richtig hart." Das Besondere und offensichtlich Schwierige an dieser Challenge: Jede Kandidatin hatte nur einen Shot. Und der musste natürlich sitzen. Für die Mädchen stand einiges auf dem Spiel, denn nur das Gewinnerteam durfte im ersehnten Luxushotel übernachten.

Die Topmodel-Anwärterinnen standen mit dem Rücken zu einer Wand aus Schaumstoffblöcken, die von einem Auto eingerissen wurde. Wer erschreckt, verliert, hieß es da. Denn trotz der Action im Hintergrund sollten die Models in Ausbildung möglichst sexy aussehen. Sabine ging als letzte und im Glitzeroverall an den Start. Leider verlor sie mit ihrer Pose gegen Konkurrentin Anh – und beförderte so das gesamte Team Thomas in ein heruntergekommenes Motel.

Niedergeschlagen ins Burlesque-Shooting

Sexy und verspielt ging es auch beim dieswöchigen Shooting zu. Dabei galt es für die Kandidatinnen sich im Stil einer Burlesque-Tänzerin zu bewegen. Bekleidet mit knappen Outfits, dafür aber mit umso mehr Glitzer, ging es auf die Bühne, die ganz im Zeichen des Cirque du Soleil gestaltet war. Sabine ging nach ihrem Streit mit Neele niedergeschlagen wie noch nie in das Shooting.

Zu steif, zu wenig Tanz – sogar Heidi Klum merkte, das etwas nicht stimmt. Die Teamkollegin verraten wollte Sabine dann aber doch nicht. Das Ex-Supermodel erinnerte sie jedoch nochmal daran: „Nur eine kann Germany's next Topmodel werden.“ Am Ende gab es dann aber doch Lob von der Modelmama und von Fotografin Ellen von Unwerth.

Beim finalen Walk erwartete die Mädels Action und Brutalität: Als Teil einer Wrestling-Show liefen sie in goldenen Boxerhosen und mit schwarz-weißen Overknee-Stiefeln in dem Ring, in dem Profi-Wrestler einander durch die Gegend schleuderten.

Für Modelmama Heidi Klum dabei besonders wichtig: Die Kandidatinnen sollten trotz des kämpferischen Aussehens „High Fashion“ laufen. „Ich möchte nicht, dass ihr ausseht wie Nummerngirls.“ Für Sabine hagelt es wieder Kritik: „nicht souverän“, hieß es da.

Bei der Entscheidung wird Sabine wieder auf ihren Streit mit Neele angesprochen – und erzählt Modelmama Heidi Klum davon. „Vielleicht hast du ja heute auch Glück, denn du weißt, Neele wackelt heute“, baut Heidi Klum sie auf. Für das Shooting gibt es dann noch einmal ein dickes Lob – und ein Flugticket nach New York, ganz ohne zu wackeln. Für Konkurrentin Neele sah es schlechter aus. Sie musste die Show verlassen. Für Sabine eine Erleichterung.