Facebook-Team der sächsischen Polizei
Foto: Sebastian Willnow (dpa-Zentralbild)

Polizisten zu oft auf Pornoseiten und Spotify unterwegs

Dumm gelaufen! Polizeibeamte sollen in Schleswig-Holstein während der Arbeitszeit ein wenig zu häufig auf Spotify und Pornoseiten unterwegs gewesen sein. Das Innenministerium bemängelt „sehr hohe Datenumfänge“ und die „Nutzung von Seiten mit nicht jugendfreien Inhalten“ in einem Schreiben.

Ein dienstliches Interesse könnten demnach bei diesen Seiten nicht wirklich erkennbar sein. Spotify, Maxdome und 9gag standen hoch im Kurs der Beamten. Außerdem die anrüchigen Plattformen trier-diskret.de und hd18.de, berichtet bento.

IT-Abteilung schlug Alarm

Das Innenministerium vollzieht allerdings nicht nach, welcher Beamte genau was gemacht haben soll – nur hatte irgendwann die IT-Abteilung genug von dem Webtraffic. Nur wenig private Netzzeit erlaubt Mitarbeiter der Ministerien in Schleswig-Holstein dürfen das Netz für private Zwecke nur eine Stunde pro Woche nutzen.

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Streaming und Porno gilt aber generell als „Pflichtverstoß“, auch wenn nicht genau nachvollzogen werden kann, welcher Beamte einen Verstoß begangen hat. Jetzt sind einige der Seiten auf einer schwarzen Liste gelandet und werden in den nächsten Monaten nochmals strenger überwacht.