Bier
Biertrinker und das Studium: Keine schlechte Sache, sagt eine neue Studie Foto: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)

Kopenhagen

Biertrinker brechen seltener ihr Studium ab

Jeder Dritte schmeißt in Deutschland sein Studium vorzeitig. Ein größerer Teil der Abbrecher müsste, geht es nach einer Studie des Dänischen Evaluations Institut EVA, keinen Alkohol trinken. Denn wer sich ab und an Bier, Schnaps oder auch einen Wein gönnt, der schließt sein Studium eher ab. Mehr als 14.000 Studenten wurden für diese Erkenntnis zwischen Oktober 2016 und März 2017 befragt.

Sozialisation nennt sich der Erfolgs-Effekt

Doch nicht der Alkohol macht aus den Bildungswilligen erfolgreiche Studenten. Es geht viel eher um das gesellige Beisammensein, das Alkoholtrinken meist mit sich bringt. Platt ausgedrückt: Wer zu Studienbeginn nie auf Partys oder Sit-Ins erscheint, verliert den Kontakt zu seinen Kommilitonen und hat weniger Motivation, das Studium durchzuziehen.

Was nicht geht: Die Studie zeigt aber auch, dass ein Vollrausch sich negativ auf die Ergebnisse auswirkt. Nur gemäßigte Trinker halten durch!

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