Paketempfänger
Ein Mann aus Bayern wurde unfreiwillig zum Retouren-Empfänger eines chinesischen Onlinehändlers. Foto: Prostock-Studio

Bayern

Mann aus Bayern erhält unfreiwillig Retouren-Pakete aus Fernost

Ein Mann aus Bayern erhält seit mehreren Wochen fast täglich Paket-Retouren aus Fernost. Das Kuriose daran: Er hat diese weder bestellt noch versendet. 

Brennholzhütte dient als Warenlager

"Not macht erfinderisch" und so baute sich der leicht überforderte Mann eine Brennholzhütte, um sie als Warenlager für die vielen Pakete zu nutzen. Da es sich bei dem Inhalt der Pakete um Billigwaren handelt, rieche die Ware unangenehm, so der Mann zum Bayrischen Rundfunk. Aus diesem Grund lagert er diese nun in der Brennholzhütte. 

Amazon entschuldigt sich

Paketempfänger
Ein Ende der Paketflut? Bislang noch nicht in Sicht. Foto: BrianAJackson

 

Der unfreiwillige Paketempfänger aus Bayern hat sich per Mail an das Unternehmen gewandt. Es stellte sich heraus, dass die Kunden Ware bei "Amazon Marketplace", einem chinesischen Onlinehändler bestellt haben. Dort habe ein Mitarbeiter wohl fälschlicherweise den Wohnsitz des Mannes aus Bayern als Retourenadresse angegeben. Amazon meldete sich mit einer Entschuldigung und Retourenaufklebern, damit die Pakete zurückgeschickt werden können. 

Paketflut nimmt trotzdem kein Ende

Entschuldigung hin oder her - die Pakete kommen trotzdem weiterhin zahlreich im schönen Bayern an. Und Amazon möchte die Ware inzwischen auch nicht mehr zurücknehmen. Der Paketempfänger darf nun damit machen, was er möchte, so der Versandhändler. 

Erst nachdem der Bayrische Rundfunk Amazon kontaktiert habe, sei ein Paketbote zur Abholung der Pakete bei dem Mann aus Bayern vorbeigekommen. Die Frage ist nun, wie lange es dauern wird, bis sich die Brennholzhütte wieder mit neuen Retouren-Sendungen füllen wird.

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