Houseparty / Hausparty
Auch private Feierlichkeiten sind im Visier der neuen Corona-Regeln. Foto: Kelsey Chance / Unsplash

Würzburg

Was die neuen Corona-Regeln für eure privaten Partys bedeuten

Der Herbst ist da und die Corona-Neuinfektionen steigen rasant an. In der Region hat erst vor wenigen Tagen Schweinfurt den kritischen Schwellenwert (Inzidenzwert) von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Steigen die Werte weiter, könnte sich das Virus unkontrolliert ausbreiten. Daher haben Bund und Länder neue Maßnahmen beschlossen, die vor allem auch Feiern aller Art betreffen.

Diese neuen Corona-Regeln gelten für private und öffentliche Partys:

Private Partys: Liegt der Inzidenzwert über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, werden private Feiern auf 25 Teilnehmer im öffentlichen Raum und 15 Teilnehmer in Wohnungen oder gemieteten Locations begrenzt. Ab einem Wert von 50 Neuinfektionen dürfen sich nur noch 10 Leute im öffentlichen Raum treffen. In Wohnungen gilt dann wie schon nach dem ersten Lockdown: Nur zwei Haushalte dürfen sich gleichzeitig treffen.

Veranstaltungen: Messen, Eröffnungen oder öffentliche Feste sind ab 50 Neuinfektionen in Gefahr: Dann wird die Anzahl der Teilnehmer auf maximal 100 Personen begrenzt. Für diese Veranstaltungen braucht es nach wie vor ein stichfestes Hygienekonzept, das der Veranstalter selbst erstellen und bei Bedarf der zuständigen Behörde vorlegen muss.

Bars und Clubs: Während Clubs ohnehin weiterhin geschlossen bleiben, ist auch das nächtliche Leben in den geöffneten Bars gefährdet. Bei einer Grenzüberschreitung über 50 Neuinfektionen gibt es eine Sperrstunde für Gastronomen, die auf 23 Uhr festgelegt ist.

In Würzburg noch kein Problem, in Schweinfurt müssen alle neuen Regelungen gerade Anwendung finden

Während die Stadt Schweinfurt gerade mit einem Inzidenzwert von 63 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand Donnerstag) von allen neuen Regelungen betroffen ist, kann das Leben in der Stadt Würzburg mit einem Wert von 24 und im Landkreis (17) normal weiterlaufen. Das kann sich aber bekanntermaßen täglich ändern.

Auch wenn die neuen Regeln bereits eine leichte Verschärfung bedeuten: Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sind mit den zu laschen Beschlüssen unglücklich. Söder betonte laut Infos der Deutschen Presseagentur am Mittwochabend: "Wir sind dem zweiten Lockdown eigentlich viel näher, als wir das wahrhaben wollen."

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!