Rauchen (Symbolbild)
Foto: Jens Kalaene (dpa-Zentralbild)

Amsterdam

20 Euro pro Zigarettenschachtel: Politiker sucht Verbündete

Der niederländische Staatssekretär für Gesundheit, Paul Blokhuis, ist in Holland bereits als "Tabak-Ajatollah" bekannt. Er kämpft gegen tausende Todesfälle, die die Glimmstängel jährlich in seinem Heimatland zu verursachen.

Ginge es nach Blokhuis, würde die Schachtel Kippen in Europa bald 20 Euro kosten. Er selbst sei sich nach einem Bericht des Sterns aber klar darüber, dass das nicht von heute auf morgen ginge. Daher sucht er Unterstützung in seinen Nachbarländern, unter anderem in Deutschland. Schon jetzt ist er nicht mehr ganz allein, die französische Gesundheitsministerin steht hinter den Plänen. Mit der Preiserhöhung spekuliert der Gesundheitspolitiker auf die Abschreckung. Nach dem Motto: Je teurer die Packung, desto Weniger werden sie kaufen.

Entsteht ein neuer Schwarzmarkt durch diese Preiserhöhung?

Dass das zu weit gehe, kritisiert unter anderem Tom Wurtz, Sprecher der privaten Stiftung Rokersbelangen, die sich für Raucherinteressen einsetzt. „Er stellt die Raucher ins Abseits und er scheint keinerlei Rücksicht auf Menschen zu nehmen, die einfach nur genießen wollen", so Wurtz in der Zeitung "Algemeen Dagblad". Die starke Preiserhöhung biete einen großen Raum für Schwarzhandel.

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