Uderzo
Albert Uderzo mit seinen bekanntesten Schöpfungen Asterix (rechts) und Obelix. Foto: PATRICK KOVARIK (AFP)

Paris

Asterix-Zeichner Uderzo ist tot: Wusstet ihr, dass er farbenblind war?

Mittlerweile drei Generationen hat sein weltberühmter Comic-Band geprägt. Die Asterix-Saga mit dem mutigen Asterix und seinem übergewichtigen, bärenstarken Kumpel Obelix ist seit 1959 in vielen Kinder- und später auch Erwachsenenzimmern zu finden. Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo schufen das Werk, das mit einer Menge Humor ein kleines gallisches Dörfchen aus Widerstandskämpfern weltberühmt machte.

Nun ist Albert Uderzo im Alter von 92 Jahren gestorben, teilte die Familie des Zeichners mit. Er schlief in einem Vorort von Paris friedlich ein, so die Familie.

Farbenblind und streitlustig - das war Albert Uderzo

Was vermutlich viele nicht über den Comic-Zeichner wussten: Uderzo konnte Farben nicht richtig zuordnen. Der Sohn italienischer Einwanderer war farbenblind. Dennoch gehört er seit Ende der Vierzigerjahre zu den erfolgreichsten Zeichnern seiner Generation. Millionenfach verkauften sich die Abenteuer von Asterix, dem kleinen Gallier mit roter Hose und Federhelm

Mit seiner größten Figur teilte Uderzo eine zentrale Eigenschaft: das Streiten. Das zeigen verschiedene Beispiele, beispielsweise ein Rechtsstreit in den 90er Jahren. Auch mit seiner Tochter lag Uderzo lange im Clinch. Als er nun im März starb, war dieses Kriegsbeil, zur Erleichterung aller Beteiligten, aber begraben. Bis zuletzt zeichnete Uderzo für sein Enkelkind kleine Comics. Diese Leidenschaft, die den Franzosen zum Millionär machten, wird noch viele weitere Kinder prägen.

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