Shampoo
Roggenmehl als Alternative zum herkömmlichen Shampoo. Ob das funktioniert? Foto: bahados gettyimages

HAARIG

Darum solltest Du ab sofort deine Haare mit Roggenmehl waschen

Immer mehr Menschen versuchen auf umweltschädliche Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene oder Mikroplastik in Shampoos zu verzichten. Eine echte Alternative soll Roggenmehl für die Haare sein. Doch ist es wirklich eine gute Idee sich eine klebrige Mehl-Masse ins Haar zu schmieren?  

Die richtige Mehlsorte macht´s!

Wer jetzt denkt: Mehl ist Mehl, egal welche Sorte, irrt sich. Roggenmehl enthält im Vergleich zu Weizenmehl wenig Gluten und verklebt deshalb nicht zu einer zähen Masse. Für eine glänzende Mähne kommen je nach Haarstruktur zwei Sorten in Frage: Das Roggenvollkornmehl oder das Roggenmehl Typ 1150. Menschen, die mit dickem Haar gesegnet sind, sollten auf Roggenvollkornmehl zurückgreifen. Bei feinem, dünnen Haar ist das Roggenmehl Typ 1150 besser geeignet.

Rühren, rühren und nochmals rühren

Roggenmehl Shampoo
Mit der richtigen Roggenmehlsorte kann für jeden Haartyp die beste Mischung kreiert werden. Foto: Heike Rauh gettyimages

 

Die Herstellung ist simpel und somit für jeden machbar. Mehl und Wasser müssen unter permanentem Rühren miteinander vermischt werden, bis eine klumpenfreie Masse entsteht. Anschließend das Natur-Shampoo für circa zehn  Minuten stehen lassen und dann auf die Haare auftragen, einwirken lassen und gründlich ausspülen.

Lohnt sich der Aufwand?

Zugegeben: ein selbstgemachtes Roggenmehl-Shampoo ist irgendwie gewöhnungsbedürftig. Es fehlt das Gefühl von aufgeschäumtem Haar und dem angenehmen Shampoo-Duft nach dem Ausspülen. Wer aber der Umwelt etwas Gutes tun will, der sollte dieses außergewöhnliche Shampoo unbedingt ausprobieren. 

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