Stadtrat Würzbug / Sitzungssaal
Hier tagt der Würzburger Stadtrat im Rathaus. Foto: Silvia Gralla

Würzburg

Das jüngste Würzburger Stadtratsmitglied ist 21 Jahre alt - ein Rekord

53,06 Jahre ist das Durchschnittsalter des neuen Stadtrats und damit nur knapp ein Jahr jünger als der Stadtrat bei der Wahl vor sechs Jahren (54,6 Jahre). Da aus Datenschutzgründen keine näheren Angaben zur Verfügung standen, wurde für die Berechnung nur Geburtsjahr und nicht Geburtsdatum herangezogen.

Rena Schimmer ist das jüngste Stadtratsmitglied der 2000er-Jahre

Mit der 21-jährigen Rena Schimmer sitzt das jüngste Stadtratsmitglied in diesem Jahrtausend in den Reihen der CSU. Die ältesten Stadtratsmitglieder sind mit jeweils 74 Jahren Jürgen Weber (WL), Adolf Bauer (CSU) und Karin Miethaner-Vent (Grüne). Willi Dürrnagel (WL) ist 73, Charlotte Schloßarcke (Bürgerforum) und Wolfgang Baumann (ZfW) sind jeweils 70 Jahre alt. 

Die Kommunalwahl 2020 hat zu einem leichten Anstieg des Frauenanteils im Stadtrat geführt. Mit 21 Frauen und damit zwei mehr als bei der Wahl 2014 liegt die Frauenquote nun bei 42 Prozent.

Wer es nicht mehr in den Stadtrat von Würzburg geschafft hat

Besonders hart trifft es wohl die Menschen, die es in diesem Jahr, trotz Bewerbung, nicht mehr in den Stadtrat geschafft haben. So sind der Fraktionsvorsitzende der ÖDP, Raimund Binder, und seine Partei besonders traurig über den Abschied von Heinz Braun. "Wenn Menschen wie er, die sechs Jahre lang für Stadt und die Menschen großen Aufwand betrieben haben, nicht mehr in den Stadtrat kommen, dann ist das einfach nur noch traurig", sagt Binder am Telefon.

Auch Uwe Dolata (FWG) muss sich aus dem Stadtrat verabschieden, der Kriminologe hat es mit 8257 Stimmen nicht mehr geschafft. Ihre drei Mandate haben die Freien Wähler behalten, statt Dolata zieht nun aber der ehemalige OB-Kandidat Volker Omert ein.

Auch Posthallen-Chef Jojo Schulz muss die Segel streichen

Die SPD erhielt mit 4,89 Prozent bei der OB-Wahl das schlechteste Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte. Und auch bei der Stadtratswahl lief es nicht besser. Die SPD schrumpfte um über die Hälfte auf 9,22 Prozent und von zehn auf künftig nur vier Sitze. Neben Lore Koerber-Becker sagt auch Posthallen-Geschäftsführer Jojo Schulz (SPD) nach sechs Jahren Adieu.

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