Ein Jahr nach GNTM: Sabine muss nicht traurig sein
Belegte 2017 bei Germany’s Next Topmodel den neunten Platz: Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg). Foto: dpa

Uettingen

Ein Jahr nach GNTM: Sabine muss nicht traurig sein

Ein Jahr ist es her, dass Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg) bei Germany’s Next Topmodel über den Catwalk flanierte und reichlich Tränen vergoss. Doch was macht die 24-Jährige eigentlich heute?

Tränen, Zickereien und jede Menge Drama: Der Stoff, aus dem jedes gute Reality-Format gemacht ist. Das hat auch Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg) verstanden. Denn als Teilnehmerin bei Germany’s Next Topmodel (GNTM) 2017 hat sie alles gegeben. Ein Jahr ist es her, dass die 24-Jährige auf Platz neun landete. Mittlerweile läuft schon die nächste GNTM-Staffel. Aber was ist seitdem eigentlich aus ihrer Modelkarriere geworden?

Massig Sendezeit erheult

Obwohl sie bei GNTM drei Jobs abgesahnt hatte, blieben eher andere Bilder von der Blondine haften. Einerseits beschlich den Zuschauer der Gedanke, dass die Studentin ein Mini-Me von Heidi Klum ist: Übertrieben gut gelaunt und stets ein überzogenes Lächeln im Gesicht. Andererseits brach sie gefühlt in jeder Folge in Tränen aus. Natürlich nur, weil die anderen Mädchen gemein zu ihr waren. Vielleicht waren die einfach nur neidisch, dass die Wahl-Münchnerin bei den Kunden gut ankam. Dennoch konnte Sabine gewaltig nerven – und sich dadurch massig Sendezeit erheulen.

Fotoserie

GNTM-Bewerberin Sabine Fischer aus Uettingen

Am Ende sind alle gegen Sabine

Beim Lauf im Dandy-Look wird ihr kurzfristig ein Gehstock als Accessoire gegeben. Ein Drama: Wie soll man damit bitte laufen? Ein Rechen wäre sicher besser gewesen. Unterwasser-Shooting: Die Kandidatinnen müssen am Boden eines Pools posieren. Sabine bekommt Panik und – na was wohl – weint. Vielleicht hat sie ja aber auch nur Angst, dass ihre Haare nass werden. Beim Lauf auf High Heels in der Wüste, liegen ausgerechnet bei ihr die meisten Steine im Weg. Eine Teamkollegin kontert offensiv und schon wieder: Tränen kullern. Am Ende sind alle gegen Sabine. Und was macht die Studentin? Das, was jedes Mädchen in so einer Situation macht: petzen.

Nach GNTM nach New York gezogen

Bei diesen Bildern denkt man eher an eine Drama Queen als an ein Model. Dennoch ist das Modeln eine echte Leidenschaft der 24-Jährigen. Sie hat bereits an mehreren Schönheitswettbewerben teilgenommen, ist 2012 zum Main-Topmodel und 2014 zur „Schönen Münchnerin“ gewählt worden.

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Und nach GNTM? Erst mal hat sie ihre Verträge mit ONEeins fab Management und der Heidi Klum GmbH & Co KG gekündigt und ist nach New York gezogen. Dort widmete sie sich neben dem Modeln auch der Schauspielerei – ihren beiden Traumberufen. Und die von 1.623.683 anderen jungen Frauen. Trotzdem hat Sabine Fischer seither ein paar Jobs an Land gezogen, wie zum Beispiel einen Lauf bei der New York Fashion Week oder eine Werbepartnerschaft für die „Can You Make It?“-Challenge von Red Bull.

Sabine bald auf der großen Leinwand?

Laut ihrem Facebook-Account führt sie aber ihr Tourismusmanagement-Studium in München fort. Außerdem hält sie ihre Follower auf Instagram über ihren Alltag auf dem Laufenden: Einmal liegt sie auf dem Boden inmitten von Dosen (immerhin war erst Fasching), kuschelnd im Bett, oder sie teilt ihren Followern endlich mit, welchen Geburtstagskuchen sie bekommen hat (Auflösung: Es war ein Cookie Dough Schokoladenkuchen). Und wer weiß: Vielleicht sehen wir Sabine ja irgendwann tatsächlich mal auf einer großen Leinwand. Auf Kommando weinen kann sie auf jeden Fall schon mal.

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