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Eine neue medizinische Technik im "Tiefkühl-Style" könnte Leben retten. Foto: andrei_r (iStockphoto)

KRASS

Erster Mensch von Ärzten tiefgekühlt und wiederbelebt

Was wie aus einem SciFi-Film klingt, ist nun Realität geworden: In den USA können Patienten auf ein Minimum heruntergekühlt, operiert und dann wiederbelebt werden.

Eine neue Technik a lá Tiefkühltruhe könnte in Zukunft viele Leben retten: Mit Erfolg nutzen Ärzte der Universität Maryland nun die sogenannte „Notfallkonservierung“. In Frage kommen dafür hauptsächlich Patienten, die mit schweren Stich- oder Schussverletzungen in die Klinik eingeliefert werden. Außerdem müssen sie innerhalb von fünf Minuten nach ihrer Ankunft einen Herzstillstand erlitten und bereits über die Hälfte ihres Blutes verloren haben.

Ab in die Tiefkühltruhe

Die Ärzte kühlen den Patienten dann auf eine Körpertemperatur von maximal 10 Grad Celsius herunter. Sein Blut wird mit eiskalter Kochsalzlösung ersetzt. Der Patient hat daraufhin so gut wie keine Gehirnaktivität mehr. Nun haben die Ärzte genau zwei Stunden Zeit, um die Verletzungen zu operieren. Im Anschluss wird der Patient dann wieder aufgewärmt und reanimiert.

Was bei Schweinen geht, geht auch bei Menschen

In den 2000ern fanden bereits erste erfolgreiche Versuche an Schweinen statt, 2006 dann an Hunden. Nun fanden Ärzte, dass es an der Zeit sei, diese Methode auch bei Menschen anzuwenden.

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