Zug der Liebe
2015 fand in Berlin eine Demo namens "Zug der Liebe" statt. Der Zug erinnerte in seiner Konzeption an eine kleine Loveparade. Foto: Wolfgang Kumm (dpa)

Berlin

Fundraving gestartet: Kommt die Loveparade zurück?

Dr. Motte und die Loveparade gehören zusammen wie Pommes und Ketchup. Der international bekannte Techno-DJ hat das bunte Megaevent erfunden und Ende der 80er Jahre erstmals durchgeführt. 1999 kamen auf die Loveparade in Berlin 1,5 Millionen Menschen.

2007 zog das elektronische Musikevent erstmals ins Ruhrgebiet um, wo mit dem Unglück von Duisburg die Loveparade 2010 ein jähes Ende fand. 21 Menschen kamen ums Leben.

59-jähriger Dr. Motte will das Projekt „Loveparade“ endlich wieder angehen

Über zehn Jahre nach dem Ende der Loveparade soll die überdimensionale Veranstaltung wieder an ihren Ursprungsort in die Hauptstadt ziehen. Dafür setzt sich der ursprüngliche Gründer, Matthias Roeingh alias Dr. Motte, selbst ein. „Seit Jahren häufen sich die Fragen an mich, wann die Loveparade zurück nach Berlin kommt“, sagt Dr. Motte und möchte das Projekt endlich angehen. „Wann, wenn nicht jetzt?“, fragt der 59-Jährige.

Dr. Motte
Matthias Roeingh ist Dr. Motte, der Erfinder der Berliner Loveparade. Foto: Jörg Carstensen (dpa)

 

Mit der gemeinnützigen Unternehmung "Rave the Planet" sammelt Dr. Motte jetzt Spenden. „Fundraving“ nennt sich die Aktion, bei der über einen Online-Shop eine kleine Figur für fünf Euro erworben werden kann. Die Einnahmen sollen in eine Realisierung einer neuen Loveparade fließen.

Loveparade als Krönung eines neuen Feiertags

Darüber hinaus fordern die Macher der neuen alten Loveparade einen eigenen Feiertag, der mit der Loveparade gefeiert werden soll. Der „Feiertag der elektronischen Tanzmusik“ soll laut Dr. Motte und Team mehr Akzeptanz für die Club- und Festivalkultur bringen.

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