Grillboote: Regeln wie im Straßenverkehr
Gewöhnungsbedürftig, aber in anderen Städten ein Hit: Grillboote. Foto: arthink gmbH

Schweinfurt

Grillboote: Regeln wie im Straßenverkehr

Die vom Schweinfurter Stadtrat am Dienstag genehmigten Grillboote sorgen trotz des noch offenen Starttermins für Wirbel und weitere Fragen. Für das hauptsächlich zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt stand Helko Fröhner offen Rede und Antwort.

Der Antrag des Betreibers aus Grettstadt (Lkr. Schweinfurt) umfasste den Anlegesteg an der Gutermannpromenade am Main. Den hat seine Behörde auch vor dem Hintergrund befürwortet, als man Wasser-Attraktionen eher fördere, als nach Verhinderungsgründen zu suchen. Freilich gibt es Auflagen, etwa das feste Verankern des Stegs; dann muss der Standort weit genug vom Wehr entfernt liegen, was der Fall ist; bei Hochwasser muss der Steg ans Land gezogen werden.

Nicht festgelegt ist zunächst der Fahrbereich, was heißt: Die Grillboote sind nicht auf den unmittelbaren Bereich der Gutermannpromenade beschränkt. Die fröhliche Grillrunde kann also bis zur Schleuse nach Ottendorf schippern. Noch gesondert müsse geprüft werden, ob auch „geschleust werden darf“, so Fröhner. Das sei der Fall, wenn die Grillboote über entsprechende Festmachvorrichtungen verfügten. Sobald sie da sind, wird darüber entschieden.

Gleiche Regeln wie im Straßenverkehr

Thema Müll. Für Fröhner eine laut Wassergesetz klare Sache: „Das Einbringen von Gegenständen ins Wasser ist verboten“. Wer also die Bratwurst-Verpackung oder leere Bierflaschen in den Main wirft, kriegt Ärger. Die Wasserschutzpolizei bestätigt, was ihr Kollege Adi Schön im Stadtrat gesagt hat: Vor allem am Anfang wird man aufmerksam sein und neben der Umweltproblematik auch in Sachen Alkohol kontrollieren. Denn auf dem Wasser gelten vor allem für den „Kapitän“ die gleichen Regeln wie im Straßenverkehr.

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