Ikea
Ikea muss den Eltern eines gestorbenen Zweijährigen 41 Millionen Euro bezahlen. Foto: SAUL LOEB (AFP)

USA

Ikea zahlt Eltern nach Malm-Unglück 41 Millionen Euro Schadensersatz

Rund drei Jahre nach dem Tod eines Kleinkindes durch eine umstürzende Ikea-Kommode der Serie „Malm“ gibt es ein Urteil. Der in den USA lebenden Familie Dudek muss der Konzern aus Schweden 41 Millionen Euro zahlen.

Sohn wurde von Kommode erschlagen

Das 32 Kilogramm schwere Möbelstück fiel laut einem Bericht von welt.de auf den zweijährigen Sohn der Familie. Er erlag in Folge des Unglücks seinen Verletzungen. Die Familie formulierte eine Klage, in der sie Ikea vorgeworfen hatte, von einer Gefahr durch Umkippen der Kommode gewusst zu haben.

Auch weitere Kinder seien dadurch verletzt oder getötet worden, weil Ikea es laut Klage versäumte, die Kunden darauf hinzuweisen, die Kommode an die Wand zu dübeln.

Immer wieder kommt es in den USA zu Klagen, die gewaltige Strafsummen für Unternehmen nach sich ziehen – für teils deutlich weniger tragische Fälle.

Über 2 Millionen Euro Schadensersatz für verbrühte Hand

So wurden laut einem Bericht des Handelsblatts der Witwe eines Rauchers über 15 Milliarden Euro gezahlt, die ihren Mann durch den Tabakkonsum verloren hatte. Und eine Frau, die in einer McDonald’s-Filiale einen Kaffee verschüttete und sich dabei die Hand verbrühte, erhielt in einem ersten Urteil rund 2,5 Millionen Euro Schadensersatz.

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