Rock the Race geht in die fünfte Runde
Zum Rock the Race gehört auch, durch den Schlamm zu robben. Diese Disziplin war bereits im vergangenen Jahr eine Herausforderung. Foto: Fabian Gebert

Würzburg

Rock the Race geht in die fünfte Runde

Wer seine eigenen körperlichen Grenzen testen und den Kampf gegen den inneren Schweinehund aufnehmen möchte, ist beim „Rock the Race“ in Würzburg genau richtig.

Wer seine eigenen körperlichen Grenzen testen und den Kampf gegen den inneren Schweinehund aufnehmen möchte, ist beim Rock the Race am 5. August in Würzburg genau richtig. Durch den Schlamm robben, über Reifen oder durch ein altes Auto klettern, mit Klamotten im Feuerwehr-Übungshafen schwimmen oder rauf zur Festung rennen – bei der inzwischen fünften Auflage des Cross-Hindernis-Rennens über sieben oder 18 Kilometer ist für jeden Sportler die passende Herausforderung dabei.

Rennleiter Jürgen Schweighöfer vom Lifestyle Fitnessclub und sein Team haben mit dem Wettbewerb offenbar einen Nerv getroffen: Waren bei der Premiere 2014 noch 500 Rock-Racer am Start, haben in den vergangenen beiden Jahren jeweils rund 1400 Frauen, Männer und Kinder Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit beim Laufen und Überwinden der Hindernisse unter Beweis gestellt.

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Rock the Race Teil 1

Kinder-Parcours um einen Kilometer verlängert

Los geht's am 5. August um 10.30 Uhr am Viehmarkt-Parkplatz mit dem Kinderlauf, der von zwei auf drei Kilometer mit zehn Hindernissen verlängert wurde. Etwa 400 Kinder waren im vergangenen Jahr am Start: „Die Kids können sich bei uns voll austoben und genau das tun, was Kinder gerne tun“, so Schweighöfer.

Auch beim Rennen für die Großen soll der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen: Sieben Kilometer entlang des Mains mit 20 Hindernissen für Einsteiger und Firmenteams sowie 18 Kilometer mit 40 Hindernissen und dem knackigen 300-Meter-Anstieg in die Weinberge unterhalb der Festung stehen zur Auswahl.

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Rock the Race Teil 2

Das längste Netz Deutschlands gehört zu den Hindernissen

Für die meisten Rock-Racer geht es dabei um den Kampf gegen sich selbst, den Spaß und das Gemeinschaftserlebnis – viele gehen kostümiert an den Start und helfen sich gegenseitig, wenn es an dem einen oder anderen Hindernis mal nicht richtig klappen will. „Bei den meisten werden keine Ellenbogen ausgefahren – ganz im Gegenteil“, betont Schweighöfer.

Er und seine Mitstreiter haben sich bemüht, Stauungen an den Hindernissen zu vermeiden und das Rennen für die Teilnehmer noch flotter zu machen – gerade auf den ersten Kilometern, wo es 2017 ab und zu doch zu längeren Wartezeiten an einzelnen Stellen kam. Zu den Hindernissen wird laut Schweighöfer auch „das längste Netz Deutschlands“ gehören.

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Rock the Race Teil 3

Erstmals wird die fitteste Firma gesucht

Neu in diesem Jahr: „Wir suchen die fitteste Firma über sieben Kilometer“, sagt der Rock-The-Race-Chef. Ein Team muss dabei aus mindestens fünf Teilnehmern – darunter wenigstens zwei Frauen – bestehen. In die Wertung kommen pro Mannschaft die schnellsten drei Männer und zwei Frauen.

Der Aufwand für das Rock the Race ist nicht ohne: Unter anderem sind 150 Helfer im Einsatz und gut 15 Kilometer Trassierband werden gebraucht. Am 15. Juli findet wieder ein Testlauf für beide Strecken statt – an Stelle von Hindernissen werden dabei Fitness-Übungen absolviert. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Lifestyle Fitnessclub in der Mainaustraße.

Die Voranmeldung ist noch bis einschließlich 29. Juli auf www.rocktherace.de möglich. Nachmeldungen werden am Veranstaltungstag ab 9 Uhr auf dem Viehmarktplatz entgegengenommen. Um 12 Uhr erfolgt dann in mehreren Blöcken der Startschuss zum fünften Rock the Race.