Seilbahn
Könnte eine Seilbahn den Würzburger ÖPNV unterstützen? Die Stadt will darüber weiter diskutieren. Foto: Britta Pedersen (dpa-Zentralbild)

Würzburg

Seilbahn zusätzlich zur Straba: Stadt Würzburg will weiter darüber diskutieren

CSU-Fraktionsvize Wolfgang Roth hatte die Diskussion um eine Seilbahn zur Unterstützung des öffentlichen Nahverkehrs in Würzburg angestoßen. Jetzt ist klar, dass darüber weiterhin gesprochen wird. Das entschied der Würzburger Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss (PUMA). Der Arbeitskreis "Agenda 21 Würzburg Stadt und Land" unterstützt den Vorstoß: "Seilbahnen können durchaus Elemente eines zeitgemäßen Großstadtverkehrs sein. Das gilt auch für Würzburg", heißt es in einer Stellungnahme.

Wenn die Seilbahn in Würzburg kommt, dann allerdings eingeschränkt

Uneingeschränkt könne so eine Seilbahn natürlich nicht durch Würzburg schweben. Als Gründe dafür werden unter anderem die im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln eingeschränkten technischen Möglichkeiten von Seilbahnen angeführt. So sei eine kurvige Strecke kaum machbar, Richtungsänderungen könnten nur an Zwischenstationen erfolgen. Diese Haltestellen anzulegen, sei ebenfalls schwierig. Wolfgang Roth hatte im Vorfeld bereits eine mögliche Trasse vorgeschlagen. Die Strecke verlaufe folgendermaßen:

  • Ikea – Bahnhof – Multifunktionsarena – Nautiland – Festungsrückseite

Strabapläne first

Bei der Erarbeitung des Green City Plans der Stadt sei das mit großem Abstand am häufigsten von den Bürgern gewünschte Ziel der Ausbau des Straßenbahnnetzes gewesen, sagen die Agenda-21-Aktivisten. Daran sollten auch mögliche Pläne eine Seilbahntrasse nichts ändern.

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