In der Metallbranche lässt sich deutlich mehr Geld verdienen als anderswo. Foto: Christoph Schmidt (dpa-tmn)

Würzburg

So deftig unterscheiden sich Azubigehälter – wir zeigen, wo es am meisten Geld gibt

Azubis in Deutschland verdienen immer noch wahnsinnig unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Auswertung des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

So groß ist die Spanne zwischen den einzelnen Ausbildungen:

  • Friseure in Brandenburg verdienen monatlich im ersten Jahr 325 Euro
  • Die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg bezahlt bis zu 1.037 Euro monatlich für Lehrlinge im ersten Lehrjahr

Diese Berufsfelder werden in der Ausbildung besonders gut bezahlt

Im Bank- und Versicherungsgewerbe, im öffentlichen Dienst, in der chemischen Industrie und in der Metall- und Elektroindustrie kann ordentlich verdient werden. Schon im ersten Ausbildungsjahr locken hier die Betriebe mit Gehältern zwischen 900 und 1.000 Euro.

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Schlechter sieht es in Sachen Geld für Bäcker und Friseure sowie Auszubildende in der Floristik in Ostdeutschland aus. Alle verdienen tariflich weniger als 600 Euro.

Nicht nur das "Was", sondern auch das "Wo" spielt eine Rolle

Auch in einzelnen Ausbildungsberufen gibt es eine deutliche Spanne – sogenannte regionale Unterschiede. Während ein Einzelhandels-Azubi in Mecklenburg im dritten Jahr um die 830 Euro verdient, gibt es in Hamburg über 1.000 Euro. Künftige Auto-Mechatroniker erhalten in Brandenburg knapp 700 Euro, in Baden-Württemberg knapp 1.000 Euro.

Fakt ist laut Paragraph 17 des Berufsausbildungsgesetzes (BBiG), dass eine „angemessene Vergütung“ erfolgen muss. Heißt: Wer seine Ausbildung in keinem tarifgebundenen Betrieb absolviert, hat Anspruch auf mindestens 80 Prozent der üblichen tariflichen Vergütung seines Ausbildungsberufs.

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