Bis Anfang Februar hatten die Würzburger Gelegenheit, für Mark Benecke zu unterschreiben. Die nötigen Stimmen hat "Die Partei" aber nicht sammeln können. Foto: Tim Eisenberger

Würzburg

Star-Kriminalbiologe Mark Benecke kann nicht Oberbürgermeister von Würzburg werden

Sechs Oberbürgermeisterkandidaten treten bei der Kommunalwahl am 15. März in Würzburg an. Und das, obwohl es eigentlich sieben potentielle Oberbürgermeister auf den Stimmzetteln werden sollten. Ein polarisierender Kandidat, der Star-Kriminalbiologe Mark Benecke, hat es nicht geschafft.

Hintergrund ist das bayerische Wahlrecht. Es verpflichtet die Satirepartei „Die Partei“, Unterschriften für ihren Oberbürgermeisterkandidaten zu sammeln. Nur 183 Bürger unterstützen die Kandidatur des bekannten Kriminalbiologen im Rathaus. Nötig wären 385 Unterschriften gewesen. Die Unterschriften für die Partei sind notwendig, da sie nicht im bayerischen Landtag und im Bundestag vertreten ist.

Auch Ministerpräsident Markus Söder konnte auf einem von "Die Partei" humorvoll abgewandelten Plakat auf Facebook nicht helfen:

Andrea Kübert: „Wir werden das Verwöhnprogramm etwas zurückschrauben“

"Es ist schade. Wir werden die Würzburger in den nächsten Wahlkämpfen wohl mal richtig rannehmen und das Verwöhnprogramm etwas zurückschrauben", findet Andrea Kübert, Vorsitzende und Spitzenkandidatin von "Die Partei" in Würzburg.

Insgesamt hat der Wahlausschuss elf Listen für die Stadtratswahl zugelassen. Neben den bereits im Stadtrat sitzenden Parteien und Gruppierungen CSU, SPD, Grüne, FDP, FWG, WL, ÖDP, ZfW, Bürgerforum und Linke wurde auch die Liste der AFD zur Stadtratswahl zugelassen. Von den derzeit 50 Stadtratsmitgliedern wollen 42 weitermachen.

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