Stranger Things
Robin (links), Steve (Mitte) und Dustin (rechts) tauchen gemeinsam in den Untergrund ab. Foto: Netflix (dpa)

Würzburg

Stranger Things Staffel 3 – es wird pubertär!

Die dritte Staffel im Schnellcheck (KEINE groben Spoiler im Text!):

  • Die jüngsten Stranger-Things-Charaktere haben jetzt Beziehungen!
  • Die Spezialeffekte von Stranger Things 3 sind gewaltiger denn je
  • Stranger Things Staffel 3 ist die witzigste der letzten drei Staffeln
  • Stranger Things 3 wird die vorletzte Staffel des Epos sein

Im fiktiven Hawkins, Indiana, laufen die Uhren vielleicht ein bisschen anders, stehen bleiben sie allerdings nicht. Das lässt sich in der kürzlich veröffentlichten dritten Staffel des Stranger-Things-Mythos am besten an den Hauptcharakteren Elfie (Eleven), Will, Dustin und Mike erkennen. Die Kids werden flügge!

Stranger Things 3: Die ersten Jugendlieben ausleben

Während die beiden ersten Staffeln noch ein bitter-düsterer Ausflug in schaurige Kinder-Alpträume waren, hat die dritte Staffel eine Kehrtwende vollzogen. Fast alle Darsteller sind mit ihrer ersten Jugendliebe zusammen – sogar die energiegeladene Elfie! (Mit wem, verraten wir natürlich nicht). Und natürlich gibt es dabei auch Beziehungsstress, hormonelle Verwirrungen und einen Shoppingtrip, der eine Hauptrolle zumindest optisch ordentlich verändern wird.

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Diese neuen Handlungsstränge tun der grundsätzlich recht dystopischen Ausrichtungen der Serie keinen Abbruch, bringen aber mehr Lacher und noch mehr modisches 80er-Feeling in die dritte Staffel von Stranger Things. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass das die witzigste und gefühlsduseligste Staffel der Stranger-Things-Reihe bis dato ist. 

Wills Mutter ist scharf auf Hawkins-Neuling Billy

Das zeigen nicht nur die neuen Lieben unter den Hauptdarstellern, sondern auch recht aufgeheizte Szenen zwischen Wills Mutter Kareen Wheeler und dem Hawkins-Neuling Billy und natürlich Nancy und Jonathan, die schon in der zweiten Staffel zusammengefunden haben. Der Sommer 1984 ist damit heißer denn je!

Neben großartigen Spezialeffekten (Achtung Spoiler: Der „Mind Flayer“ besteht auch jeder Menge Ratten- und Menschengewebe) ist Stranger Things also liebestrunken wie nie zuvor. Das mag vielleicht in einigen Momenten etwas von der Auslöschung der Menschheit, die hinter dem gesamten Epos steckt, ablenken, fängt sich aber im sonst so eng getakteten Handlungs-Feuerwerk immer wieder schnellstmöglich ein. Und das ist auch gut so, denn im Gegensatz zur deutschen Netflix-Serie Dark (ebenfalls neu mit der zweiten Staffel am Start) wird Stranger Things grundsätzlich ulkiger.

Das Stranger-Things-Finale kommt in 1985, äh, 2020

Acht Folgen umfasst die dritte Staffel Stranger Things, die es mehr denn je wert ist, gesehen zu werden. Auch wenn sich langsam aber sicher das Universum in eine gegebene Realität verwandelt – für die Hauptfiguren wie auch den Zuschauer. Der Kick des Neuen ist weg. Das haben auch die Duffer Brothers, ihres Zeichens Produzenten der Serie, erkannt. Sie kündigen eine vierte Staffel an, die zeitgleich aber auch die letzte sein wird.

Der Sommer 1985 wird also das Finale von Stranger Things werden. Schade nur, dass wir darauf wieder ein ganzes Jahr warten müssen. (Kommentar)

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