Auf Jodel kritisierte ein User Kaufland für die angebliche Plastikverpackung eines Einkaufschips. Foto: Screenshot Facebook

Neckarsulm

Umweltschutz in Plastikfolie? Kaufland zu Unrecht in der Kritik

Ein Nutzer der hyperlokalen App Jodel nimmt Kaufland in die Mangel. Er kritisiert in einem Posting, dass ein nachhaltiger Einkaufswagen-Chip von Kaufland dennoch in Plastik verpackt sei. Umweltschutz gehe schließlich anders. Dafür erntet er nicht nur via Jodel, sondern auch auf Facebook jede Menge Zuspruch.

Warum muss Umweltschutz in Plastikfolie stattfinden? Und dann noch mit der plakativen Kaufland-Promo auf der Verpackung, dass man „auch mit kleinen Dingen Ressourcen schonen kann. So besteht unser kleiner Einkaufswagen-Chip zum Beispiel aus FSC-zertifiziertem Birkenholz statt aus Plastik.“ Das klappt doch nur, wenn das Ding nicht in Plastik verpackt ist, oder?

Die Sache mit der vermeintlichen Plastikverpackung

Wir haben bei Kaufland angefragt, warum so ein Chip in Plastik verpackt sein muss. Dort klärt sich der Sachverhalt schnell auf. Pressesprecherin Andrea Kübler weist darauf hin, dass die transparente Verpackung der Holzchips aus Maisstärke produziert wurde. Damit fegt sie die Kritik an der vermeintlichen Plastikverpackung vom Tisch.

Wer dennoch 100 Prozent umweltfreundlich unterwegs sein will, der verzichtet auf den Holzchip oder auf sämtliche Einkaufswagen-Chips dieser Welt und weicht stattdessen auf die logischste aller Alternativen aus: eine Geldmünze.

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