Foto: Maximilian Seitz

Maximilian Seitz aus Schweinfurt ist ein einflussreicher Mann in der Modewelt. Mit 16 gründete er sein eigenes Label, er designt, bloggt, lässt auch mal die Oma für sich modeln. Und er provoziert auch mal gerne. So mit einer Werbekampagne für Handtaschen, bei der nackte Männer die Hauptrolle spielten.

Während der Fashion Week in Berlin hat er sich von dem umstrittenen Label Heroin Kids in provokanten Posen und mit männlichem „Toy-Boy an der Leine“ fotografieren lassen.

"Anderen Menschen Mut machen"

Motivation: „Ich bin stets offen für neues. Ich möchte aber auch anderen Menschen Mut machen. Mut für ausgefallene Mode“, so Maximilian Seitz. Die Bilder sollen auch Grenzen aufbrechen und an eingefahrenen Bildern von Schönheit und Sexualität rütteln.

„Die Reaktionen waren sehr gemischt, teilweise sogar sehr unter der Gürtellinie“, sagt Maximilian Seitz. Er sei kein Vorbild für die Jugend, würde Drogen verharmlosen. Aber es gab auch sehr viele positive Reaktionen. Zum Beispiel, das er mit dieser Kampagne Mut mache, verrückte Sachen zu tun.