Gary Anderson soll in der Partie gegen den Niederländer Wesley Harms gepupst haben - sehr zu dessen Nachteil. Foto: Friso Gentsch (dpa)

Niederlande

Dart-Profi soll durch Pupsen ein Spiel gewonnen haben

Es gibt wenige Ausreden, die bei einer sportlichen Niederlage noch nicht verwendet wurden. Unter Dart-Profis könnte diese aber doch recht neu sein: Der Niederländische Dart-Star Wesley Harms unterlag dem zweifachen Weltmeister Gary Anderson im Achtelfinale der „Grand Slam of Darts“. Nach einem 10:2 sollte es hier eigentlich auch wenig zu diskutieren geben. Oder doch?

Harms beschuldigte Anderson nach der Partie, während des Wettkampfs permanent gefurzt zu haben. Das berichtet jetzt.de. „Ich habe zwei Tage gebraucht, um den Gestank wieder aus der Nase zu bekommen."

Konfrontiert mit dieser Aussage antwortete Gary Anderson im Interview mit RTL 7: „Wenn der Junge denkt, ich hätte gefurzt, liegt er zu 1010 Prozent falsch. Ich schwöre, dass es nicht meine Schuld war.“ Er selbst habe die schlechte Luft aber auch wahrgenommen.

Auf der Bühne schon mal gepupst

Ganz in Unschuld wäscht Anderson seine Hände und seinen Hintern aber dann doch nicht. Grundsätzlich habe es in der Vergangenheit durchaus Situationen gegeben, bei denen er auf der Bühne „mal pupsen musste“. Im Anschluss habe er das aber immer zugegeben. Fairer Sportsmann. Beim "Grand Slam of Darts" im November wurde Anderson letztlich Zweiter.