Entertainer Joko Winterscheidt
Auch Joko Winterscheidt tummelt sich auf der neuen Plattform Clubhouse. Und er hat direkt ein soziales Projekt mit seiner medialen Reichweite unterstützt. Foto: Georg Wendt (dpa)

Würzburg

Clubhouse-Hype bringt Joko dazu, Geld nach Würzburg zu spenden

Es gibt einen weiteren Stern am Sozialen Netzwerk-Himmel. Clubhouse heißt er und bringt in Live-Podcasts Menschen dazu, miteinander zu sprechen. Haufenweise Influencer und Promis tummeln sich schon auf der Plattform, beispielsweise Moderator Joko Winterscheidt.

Und der geriet auf Clubhouse mit Johannes Dörr aus Würzburg ins Gespräch. Denn Dörr sammelt auf Clubhouse Spenden für die Würzburger Flüchtlingshilfe HERMINE.

Johannes Dörr entdeckte Joko Winterscheidt in einem Clubhouse-Raum

"Ich habe gesehen, dass Joko in diesem Raum ist und gerade als er gehen wollte, habe ich die Chance genutzt", erzählt Dörr. Rund 1.500 Menschen, darunter auch Joko Winterscheidt, erklärte Johannes Dörr das Konzept der Flüchlingshilfe. Er bat Winterscheidt, auf Instagram Support zu leisten. Und das tat der bekannte Moderator.

Mit Erfolg: Knapp 1500 Euro wurden in den letzten 24 Stunden an die Flüchtlingshilfe gespendet. "Das ist der Wahnsinn und freut uns riesig", sagt Dörr, der an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Business and Engineering studiert und sich für HERMINE engagiert. Als netten Nebeneffekt gab es außerdem 250 neue Interessiere, die dem HERMINE-Account noch auf Instagram folgen.

Nur für eingeladene iPhone-Nutzer, Kritik an Clubhouse-Datenschutz

Clubhouse funktioniert derzeit nur auf Einladung und auch nur auf dem iPhone. In der Kritik steht die App vor allem wegen fehlendem Datenschutz und fehlendem Monitoring. Ob es sich bei der App gerade um einen reinen kurzfristigen Hype handelt oder um eine zukunftsträchtige neue Social Media Plattform, werden die Nutzer in den kommenden Monaten entscheiden.

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