Badespaß
Bei den sommerlichen Temperaturen kommt eine Abkühlung ganz gelegen. Welche Regeln gelten in Schwimmbad oder Badesee? Foto: Thomas Warnack (dpa)

Würzburg

Was ihr am Badesee und im Freibad jetzt beachten solltet

Der Sommer hat sich nun ordentlich angekündigt. Die heißen Temperaturen in der kommenden Woche laden dazu ein, endlich nach draußen zu gehen, am Main ein Bierchen mit Freunden zu trinken oder den Sprung ins kühle Nass zu wagen.  Dank der Lockerungen der Regierung in Sachen Corona-Krise dürfen sich seit dem 17. Juni 2020 wieder Gruppen mit bis zu zehn Personen treffen. Auch die Freibäder und Seen sind für Besucher wieder geöffnet.

Zwar dürften die Seen und Becken der Freibädern in der Region noch sehr kalt sein, doch bei den Temperaturen freuen wir uns doch über eine kleine, kühle Erfrischung. Bei der Frage, ob lieber See oder Freibad, hat jeder seine eigenen Vorlieben. Während der Corona-Krise gibt es dabei jedoch noch weitere Aspekte zu beachten. Denn es gelten weiterhin strenge Regeln und Einschränkungen.

Corona-Krise: Diese Regeln müsst ihr im Freibad beachten

In Bayern gelten keine gesonderten Regelungen, weshalb jedes Bad seine eigenen Hygiene-Maßnahmen treffen muss. Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens müssen auch Mindestabstand und Hygiene-Regelungen beachtet werden. Die "Deutsche Gesellschaft für Badewesen" hat jedoch einige Regelungen bekannt gegeben, die in Freibädern gelten sollten:

Warteschlangen: Markierungen helfen den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Daran sollten sich alle Badegäste halten.

Besucheranzahl: Das Personal soll die Anzahl der Besucher überprüfen. Der Bademeister zählt die Badenden im Becken und sperrt wenn nötig die Becken ab, sobald die Höchstzahl erreicht ist. Hier gilt: 75 Prozent des Beckens dürfen genutzt werden.

Hygiene: Das Personal soll die Grünflächen und Geräte sehr häufig desinfizieren. Dennoch sollte man Dinge nicht wahllos anfassen und Vorsicht walten lassen.

Husten und Niesen: Die Badegäste sollen in die Armbeuge husten und niesen.

Duschen: Gäste sollten sich vor Betreten des Schwimmbads gründlich abduschen. Die geschlossene Duschen in den Bädern bleiben geschlossen.

Umkleiden: Sammel-Umkleiden bleiben geschlossen. Einzel-Umkleiden können genutzt werden.

Welche zusätzlichen Regelungen es womöglich gibt, entscheidet jedes Bad für sich. Informiert euch vorher online oder vor Ort über die Regeln.

Diese Freibäder in Würzburg und Umgebung haben wieder geöffnet

1. Dallenbergbad in Würzburg

Das Dallenbergbad in Würzburg hat seit dem 8. Juni 2020 bereits seine Türen für Besucher geöffnet. Wer hier schwimmen gehen möchte, der kann sich täglich zwischen zwei Zeitzonen entscheiden. Die frühen Vögel können montags bis freitags von 6.30 bis 9 Uhr ihre Bahnen schwimmen. Danach wird das Schwimmbad bis 13 Uhr geschlossen, um Hygienemaßnahmen zu treffen. Von 13 bis 20 Uhr können die nächsten Besucher ins Wasser. Samstags, sonntags und feiertags sind die Zeitzonen von 9 bis 14 Uhr und von 15 bis 20 Uhr.

Um die Besucherzahl im Blick zu halten, muss vorher eine Online-Reservierung auf der Website des Dallenbergbades gemacht werden. Ohne Reservierung wird der Zugang zum Bad verwehrt.

Baderegeln im Dallenbergbad
Das sind die neuen Baderegeln im Dallenbergbad in Würzburg. Foto: Silvia Gralla

2. Geisbergbad in Veitshöchheim

Das Geisbergbad in Veithöchsheim trifft ähnliche Vorkehrungen. Badegäste können entweder von 8 bis 13 Uhr oder von 15 bis 20 Uhr einen Sprung ins kühle Nass wagen. Auch hier muss eine Online-Reservierung vorgenommen werden.  Den Link zur Online-Reservierung gibt es hier: gbb.veithoechsheim.de 

3. Main Insel Bad in Ochsenfurt

Badegäste können bis August 2020 von 10 bis 14.30 Uhr oder in der zweiten Hälfte von 15.30 bis 20  Uhr schwimmen gehen. Alle weiteren Infos könnt ihr auf der Website der Main Insel Bad Ochsenfurt nachgelesen werden: www.kso-ochsenfurt.de

4. Freibad in Thügersheim

In Thügersheim könnt ihr von 9 bis 10 Uhr und von 12 bis 19 Uhr schwimmen gehen. Auch hier gilt eine maximale Personenzahl. 411 Badegäste dürfen das Schwimmbad zwar betreten, doch lediglich 17 dürfen in das Nichtschwimmer- und elf in das Schwimmerbecken. Mit Beginn der Sommerferien sollen neue Öffnungszeiten bekannt gegeben werden.

Neben den hier aufgeführten Bädern gibt es noch viele weitere Freibäder in der Region. Jedoch konnten noch nicht alle Bäder ein ausreichendes Hygiene-Konzept entwickeln und bleiben vorerst noch geschlossen. 

Das sind die Badeseen in Würzburg und Umgebung

Badeseen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Allgemeinen gelten hier die gleichen Regeln wie in in allen öffentlichen Einrichtungen: Mindestabstand und Hygiene. In Würzburgs Umgebung oder in den anliegenden Landkreisen Schweinfurt, Main-Spessart, Haßberge oder in Rhön-Grabfeld gibt es einige Badeseen, die bereits in die Badesaison 2020 gestartet sind.

1. Erlabrunner Badesee

Seit dem 8. Juni 2020 dürft ihr im Erlabrunner Badesee wieder baden. Zwar dürft ihr die angelegten Grillplätze noch nicht nutzen, aber schwimmen könnt ihr in Erlabrunn bei einer "ausgezeichneten" Wasserqualität. So lautet das Testergebnis des Gesundheitsamts Stadt und Landkreis Würzburg. Von Würzburg aus seid ihr in 15 bis 20 Minuten mit dem Auto an dem Badesee. Geöffnet ist das Gelände von 8.30 bis 21.30 Uhr.

2. Hörblacher Badesee bei Schwarzach

Das aus zehn Gewässern bestehende Seengebiet Hörblach nutzt sein größtes Gewässer als Badesee. Die Wasserqualität wurde in diesem Jahr zwar aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht getestet, gilt aber seit Jahren als "sehr gut". Die nächste Kontrolle soll Ende Juni stattfinden, so die Aussage des zuständigen Landratsamts.

3. Naturbadesee in Grafenrheinfeld

Der Naturbadesee in der Nähe von Schweinfurt kommt dem Strandurlaub am nächsten. Mit einem durchgängigen Sandstrand hat man hier ein maritimes Gefühl. Sogar ein Nichtschwimmerbereich für Kinder ist eingerichtet.

4. Schweinfurter Baggersee

Tretboote, Stand-Up-Paddeling, ein Café und eine Gaststätte für hungrige Schwimmer - am Baggersee in Schweinfurt ist für jeden etwas dabei sein. Auch hier gibt es einen Strand und ein Nichtschwimmerbecken. 

5. Ellertshäuser See

Der größte Stausee Unterfrankens, der Ellertshäuser See, hat einiges zu bieten. Tretbootverleih, Restaurant, Biergarten und eine Sonnenterrasse für kühle Getränke. Circa eine Stunde Fahrt habt ihr von Würzburg bis zum Stausee vor euch. Für einen Urlaubstag am See lohnt sich diese Fahrt aber ganz sicher.

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!