Alles Maske oder was?
Philipp Brandt, Schüler aus Würzburg. "Ich würde meine Maske sehr gerne tragen wenn ich dafür meine Freunde häufiger sehen dürfte." Foto: Silvia Gralla

Würzburg

So kannst du Atemnot unter der Gesichtsmaske vermeiden

Seit Ende April trägt Bayern Maske. Die Bürger sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie dazu verpflichtet in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften Nase und Mund zu verdecken. Egal ob professionelle Atemschutzmasken, Einwegmasken, selbstgenähte Mund-Nasen-Masken, Schals oder Tücher – Hauptsache Mund und Nase sind nicht zu sehen. Eine ungewohnte Sache, die bei manchen Trägern von Atemnot bis hin zu Panik führen kann. Wir haben fünf einfache Tipps gesammelt, wie ihr die Situation besser meistern könnt.

1. Mindset: Verbinde das Maske tragen mit etwas Positivem

Regelmäßig Sport treiben, früher ins Bett gehen, gesund essen. Solche neuen Verhaltensweisen verlangen etwas Geduld und sind in erster Linie Gewöhnungssache. Das kann auch für die Maske gelten. Du kannst dein Verhalten konditionieren. Höre beispielsweise dein Lieblingslied, wenn du die Maske aufsetzt. Oder du schmust mit deiner Katze, wenn du die Maske aufhast oder lässt dir die Sonne ins Gesicht scheinen. Diese Gefühle kannst du nach einiger Zeit dann auch vor dem Gang in den Supermarkt oder dem Einsteigen in die Straba abrufen.

2. Mund-Nasen-Maske können gut riechen

Stärker als andere Sinne löst der Geruchssinn Erinnerungen in uns aus. Wir riechen an einer Parfumflasche und denken an die Person, die diesen Duft trägt. Beträufle auch deine Maske mit ein wenig ätherischen Ölen. Dann trägt sich die Maske direkt leichter. Verwende Öle, deren Geruch du auch über einen längeren Zeitraum ertragen kannst. Sobald die Maske gewaschen ist, muss das Öl logischerweise erneut aufgetragen werden.

Fotoserie

Alles Maske oder was?

Alles Maske oder was?
Alles Maske oder was?
Alles Maske oder was?

3. Lenke dich beim Tragen ab

Bist du erst einmal am Shoppen, verschwindet das unangenehme Gefühl durch die Maske möglicherweise nach einigen Minuten. Denn du konzentrierst dich auf anderes. Versuche, die Ablenkungsmechanismen zu nutzen und dich bestmöglich beim Tragen der Maske auf andere Dinge zu fokussieren.

4. Spezielle Atemübungen helfen gegen Panik und Angst

Atmet man stark mit geöffnetem Mund ein, zieht sich der Stoff der Atemmaske an den Mund. Das nehmen Betroffene als besonders störend war. Die Folge können Atemnot und Panik sein. Atemübungen für Asthmatiker sind dann das Mittel der Wahl.

Die Lippenbremse:

Die Lippenbremse gibt vor: Tief durch die Nase einatmen, langsam durch den gespitzten Mund ausatmen. Durch diesen Widerstand beim Ausatmen werden die Atemwege erweitert und die Lunge entleert. Sie kann sich wieder mit frischer Luft füllen. helfen.

Die Torwartstellung:

Wenn der Panikanflug größer ist, nehme die Torwartstellung ein. Mit leicht gespreizten Beinen stützt du deine Hände knapp über dem Knie ab. Die Finger zeigen zur Innenseite deiner Oberschenkel. Beuge den Oberkörper nach vorne und atme bewusst. Dadurch entspannt sich nicht nur die Atmung, sondern auch der verkrampfte Oberkörper.

5. Panik? Flucht!

Wenn gar nichts hilft, hilft immer die Flucht. Steige schnellstmöglich aus der Straba aus oder verlasse den Supermarkt. Notfalls lässt du deine Einkäufe einfach stehen. Im Freien kannst du dann auf die beiden Atemübungen setzten. Und davor natürlich die Maske absetzen!

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!

Geht immer