Wir erklären die Bundestagswahl 2021 einfach und anschaulich. Foto: Carina Geisel (Fotomontage)

Würzburg

Die Bundestagswahl 2021 einfach erklärt

Vor allem Erstwähler:innen wissen gerne, was sie im Wahllokal erwartet. Und auch darüber hinaus ist die letzte Bundestagswahl schon wieder vier Jahre her. Es ist also Zeit, sein Wahlwissen aufzufrischen. Hier kommen Fakten zur Bundestagswahl 2021 und eine einfache Erklärung, was da eigentlich passiert.

- Die Bundestagswahl findet am 26. September 2021 statt.

- Alle vier Jahre wird der Bundestag und der:die Kanzler:in neu gewählt.

- Wer am Wahlsonntag nicht ins Wahllokal will, kann vorab per Briefwahl abstimmen.

In welches Wahllokal muss ich gehen?

Wer nicht per Briefwahl wählt, muss in seinem zugeteilten Wahllokal wählen gehen. Die Adresse findet sich auf der Wahlbenachrichtigung, die jeder Wahlberechtigte per Post erhält. Nicht angekommen? Dann bei der Gemeinde nachfragen, was da los ist.

Der Wahlzettel:

- Du hast auf deinem Wahlzettel eine Erststimme und eine Zweitstimme.

- Mit der Erststimme kannst du eine:n Vertreter:innen aus deiner Region (dem sogenannten Wahlkreis) wählen. Die Erststimme ist eine Personenwahl. Wer dort die meisten Stimmen hat, zieht als Abgeordnete:r in den Bundestag ein. Mit der Zweitstimme kannst du dein Kreuz bei einer Partei vergeben. Das ist wichtig um zu ermitteln, wie viele Sitze einer Partei im Bundestag zustehen. 589 Sitze gibt es derzeit im Bundestag.

- Du musst auf deinem Wahlzettel die Kreuze in die vorgegeben Kästchen setzen. Nur Kreuze sind gültig. Anderenfalls ist der Stimmzettel ungültig.

- Deinen Wahlzettel darfst du weder im Wahllokal noch zuvor als Briefwahl fotografieren. Die Wahl ist geheim.

Wer wird Bundeskanzler:in?

- Der:die deutsche Bundeskanzler:in wird von den von dir mitbestimmten Abgeordneten des Bundestages gewählt.

Diese drei Kanzlerkandidat:innen könnten 2021 Angela Merkels Nachfolger:in werden:

Nordrhein-Westfälische Akademie für Internationale Politik
Armin Laschet, Kanzlerkandidat der CDU Foto: Federico Gambarini (dpa)
ARD-Sommerinterview mit Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Foto: Kay Nietfeld (dpa-Pool)
Wahlkampf SPD Baden-Württemberg mit Olaf Scholz
Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD Foto: Philipp von Ditfurth (dpa)

Wer darf überhaupt alles wählen gehen?

- Du darfst wählen, wenn du deutscher Staatsangehörige:r und mindestens 18 Jahr alt bist. Ein Personalausweis ist Voraussetzung. Außerdem musst du mindestens drei Monate in Deutschland wohnen.

- Wählen kann man nur da, wo der Erstwohnsitz gemeldet ist. Wer also in Würzburg studiert, allerdings in Dortmund gemeldet ist, muss in Dortmund wählen. Barrierefrei ist das per Briefwahl möglich.

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