Pupsen
Foto: nattapatt (iStockphoto)

Würzburg

Pupsen im Flieger ist normal, also unterdrückt es nicht!

Ist Dir das schon einmal aufgefallen? Nach dem Abheben des Flugzeugs in Richtung Traumurlaub schlägt der Darm auf einmal Kapriolen. Das liegt allerdings nicht unbedingt (nur) an der Aufregung oder einer möglichen Flugangst, sondern vor allem am veränderten Luftdruck. Das bestätigte unter anderem der Forscher Hans C. Pommergaard in seiner Studie „Just let it go“ (deutsch: „Lass ihn fliegen“).

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Denn zu den ohnehin 12,7 Püpsen pro Tag kommen im Flieger gern noch einige dazu. Vielflieger, Flugbegleiter und Piloten kennen das Phänomen unter dem Namen „Boeing Belly“. Dem kann maximal durch verdauungsfreundliche Nahrung entgegengewirkt werden. Bohnen oder Paprika vor dem Fliegen sollten daher tabu sein.

Also was jetzt: Pupsen oder verkneifen?

Experten raten dazu, unbedingt zu pupsen. Auch, wenn Blähungen natürlich ein Tabuthema sind. Denn furzen ist (neben Sex) die natürlichste Sache der Welt, über die man nicht spricht. Denn den aufziehenden Furz zu verkneifen ist ungesund und fördert Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Völlegefühl oder auch Bauchweh.

Geruchsabsorbierende Sitze – oder eben die gute alte Lederhose

Damit nicht so etwas wie in einem Transsavia-Flieger passiert, empfehlen Forscher laut einem Bericht der Augsburger Allgemeinen, Aktivkohle-Elemente in den Fliegern zu verbauen. Diese könnten direkt im Sitz Gerüche am besten neutralisieren. Bis dahin bleibt leider nur die Alternative, eine Lederhose zu tragen. Denn die wirkt wie ein Verschluss und lässt unangenehme Gerüche erst frei, wenn man sie beispielsweise beim nächsten Toilettengang öffnet.

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