Die Generation Z stellt neue Ansprüche an den Arbeitsmarkt. Wer junges Fachpersonal gewinnen möchte, sollte sich darauf einstellen. Foto: max-kegfire (iStockphoto)

Würzburg

So verändert die Generation Z gerade die Arbeitswelt

Die Generation Z, auch „Gen Z“ genannt, ist gerade dabei, den Arbeitsmarkt zu übernehmen. Die Generation ist mit ganz neuen Vorstellungen ins Arbeitsleben gestartet und es gilt, sie besser zu verstehen und sich auf sie einzustellen.

Generation Z versus Generation Y

Mit dem Geburtsjahr 1997 wuchs die sogenannte Generation Z heran. Diese Generation umfasst insgesamt die Jahre bis 2012. Der Vorgängergeneration, Generation Y oder auch Millennials genannt, wurde vieles nachgesagt. Sie gilt als abgehoben, streitlustig, egoistisch, zu erfolgsorientiert und anspruchsvoll. Doch jetzt scheint es an der Zeit, abzudanken und das Misstrauen gegenüber Jüngeren weiterzureichen: an die Generation Z. Doch was steckt dahinter?

Die Generation Z ähnelt der Generation Y in vielen Punkten, doch scheint sie deutlich traditioneller und vernünftiger zu sein. Während „Gen Y“ nach Sinnhaftigkeit strebt und Arbeit und Privatleben verbindet, strebt Gen Z eher nach einer klaren Abgrenzung von Beruf und Privatleben.

Generation Z strömt ins Berufsleben

Die ersten jungen Menschen der Generation Z sind nach ihrer Berufsausbildung und ihrem Hochschulabschluss bereits in das Berufsleben eingetaucht, viele werden ihnen in den kommenden Jahren noch folgen. Doch worauf müssen sich Unternehmen in Bezug auf diese Generation einstellen, um weiterhin Erfolg zu haben und sich im „War for Talent“ behaupten zu können?

Anfangs waren die Merkmale und Verhaltensweisen der Generation Z noch relativ unbekannt. Mittlerweile weiß man mehr über diese Altersgruppe.

  • “Work-Life-Balance”: Die Generation Z weiß bereits, klare Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zu ziehen. Sie bevorzugt z. B. einen regulären “Nine-to-five” -Job, bei dem sie nach der Arbeit genug Zeit für ihr Privatleben hat.
  • Technologie: Aufgrund ihrer Tech-Affinität ist es nicht verwunderlich, dass Vertreter der Generation Z auch bei der Wahl ihres Berufs Wert auf einen Zugang zu neuester, digitaler Technologie legen. Sie sind mit der Digitalisierung aufgewachsen und dadurch in Sachen Internet, Smartphones und Apps vielen Angehörigen der Vorgängergenerationen weit voraus.
  • Zielorientiert: Kaum in der Berufswelt angekommen, hat die Generation Z schon klare Vorstellungen und Ansprüche an ihr Berufsleben. Fest steht natürlich, dass sie Sicherheit im Beruf und eine gute Arbeitsatmosphäre schätzt. Sie will sich am Arbeitsplatz wohlfühlen und abwechslungsreiche Aufgaben erledigen.

Dennoch geht es ihr nicht um „höher, weiter, schneller“, sondern um individuelle Ziele. Die eigene Verwirklichung ist für „Gen Z“ wichtiger, als sich zwingend zu einer Führungskraft mit großem Firmenwagen und einer Menge Termine zu entwickeln. Diese Generation definiert die Karriere nach anderen Erfolgskriterien, die letztendlich einen selbst glücklicher machen sollen und einen Sinn verfolgen.

  • Zukunftsorientiert: Ob Studiengang, Ausbildung oder duales Studium. Es gibt viele mögliche Berufswege für die Generation, die gerade frisch aus der Schule kommt. Die am häufigsten gestellte Frage bei den „Zlern“ ist nun: „Was mache ich jetzt, um in der Berufswelt erfolgreich zu sein?“
  • Arbeitszeit: Wer fertig mit seinen Aufgaben ist, hat seinen Soll erfüllt. Egal ob er dafür länger oder weniger lang gebraucht hat.

Was kommt da noch, wie geht es weiter?

Wenn Unternehmen von der Generation Z profitieren wollen, wird sich in den nächsten zehn Jahren nochmals eine Menge verändern müssen. Arbeitszeitmodelle werden noch flexibler und auch für Experten, die keinen Führungsweg einschlagen, wird es attraktive Karrierewege geben. Momentan fehlt hier vielen Unternehmen noch ein entsprechendes Karriereangebot. Die Generation Z ist gut ausgebildet und eine neue Chance für den Arbeitsmarkt. Unternehmen müssen entsprechend flexibel in der Gestaltung des digitalen Arbeitsumfeldes auf diese reagieren.

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