Avocado
Avocados sollen nicht vegan sein? Eine BBC-Sendung erläutert diese Theorie. Foto: Daniel Karmann (dpa)

Würzburg

Warum Avocados streng genommen nicht vegan sind

Avocados sind ein Superfood für jeden Veganer. Die Früchte sind voller Nährstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien. Sie liefern dem Körper Kalium, enthalten gesunde Fette die wiederum die Nährstoffaufnahme fördern. Jetzt kommt allerdings der Hammer: So wirklich vegan sind Avocados offenbar nicht – und damit sind sie nicht allein.

Wie eine (recht kleinliche) BBC-Quizsendung erklärt, werden die Avocados durch Bienen bestäubt. Soweit, sogut, das ist nichts Neues: Doch für die mittlerweile riesige Avocado-Produktion sind jede Menge Bienen nötig, die per Lastwägen zu den jeweiligen Farmen gefahren werden. Dabei sterben jede Menge Bienen dieser Kolonien. Ähnlich ist das übrigens auch bei Nüssen, wie beispielsweise die Dokumentation „More than honey“ eindrucksvoll zeigt.

Die Moderatorin der BBC-Sendung zieht daher auch den Vergleich zum Honig. Die zähflüssige süße Masse sei für Veganer ebenfalls tabu. Ähnlich weit geht Deutschlands größte Tierrechtsorganisation Peta. Für sie ist Bienenhaltung gleich Massentierhaltung – was auch für jeden Veganer ein No Go wäre.

Geht das nicht langsam zu weit?

Eine Kandidatin der Sendung schlägt die Hände vor dem Gesicht zusammen. Bei dieser Begründung wären nämlich auch noch ganz andere Früchte- und Gemüsesorten, beispielsweise die Zuccini betroffen. Auch sie wird von Veganern gerne zum Kochen verwendet. Folgt man dieser Argumentationsgrundlage, bleibt Veganern recht wenig zum Essen übrig. Daher die Frage: Was sagt ihr dazu?

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