Was passiert, wenn ich eine Bewerbung abgeschickt habe? Wir zeigen es am Beispiel der wüma in Würzburg. Foto: Unsplash

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Der Weg einer Bewerbung: Welche Hürden muss sie nehmen?

Zack, da ist die Bewerbung abgeschickt. Jetzt geht meist das große Warten los. Doch was passiert eigentlich mit meiner Bewerbung, sobald sie beim Unternehmen eingegangen ist? Wer liest sie überhaupt und was sind absolute No-Gos? Alexandra Köth, Leiterin der wüma, beantwortet einige drängende Fragen zum Bewerbungsverfahren.

Die Bewerbung

Die meisten Jobs werden über Online-Stellenanzeigen ausgeschrieben. Was aber, wenn die Anzeige schon älter ist? Lohnt es sich überhaupt noch, sich zu bewerben? Grundsätzlich ja! Alexandra Köth sagt: “Stellenausschreibungen werden bei uns regelmäßig aktualisiert. Ist die Anzeige noch online, ist der Job auch noch zu haben” Wer sich trotzdem unsicher ist, “kann vorab natürlich gerne nochmal nachfragen”.

Sie weist außerdem darauf hin, dass Bewerbungen mittlerweile ausschließlich in digitaler Form angenommen werden. Entweder direkt über das Online-Bewerberportal der wüma oder per E-Mail. Der große Vorteil für die Bewerber*innen ist, dass sie stets Mitteilungen über den aktuellen Status ihrer Bewerbung erhalten und sich keine Sorgen machen müssen, die Bewerbung sei untergegangen oder vielleicht schon längst ausgeschieden.

Das passiert hinter den Kulissen

Alle Bewerbungen der wüma gehen gesammelt bei Leiterin Alexandra Köth ein. Sie werden zunächst von ihr selbst gesichtet und auf Vollständigkeit geprüft. Durch das vielfältige Bildungsangebot der wüma sind auch die Anforderungen an die Bewerber*innen ganz unterschiedlich. Deshalb werden die Bewerbungen im nächsten Schritt an die Ausbilder*innen der jeweiligen Fachbereiche weitergegeben, um die fachlichen Kenntnisse der Kandidat*innen einordnen zu können. Diese geben wiederum Rückmeldung an die Leitung, welche Bewerber*innen zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden sollen, um schließlich den geeigneten Kandidat*innen zu finden.

Alexandra Köth ist bei der wüma erste Ansprechpartnerin in Sachen Bewerbungen. Sie weiß: Wer echtes Interesse zeigt, hat eine Chance verdient. Foto: Angie Wolf

Um möglichst immer im Sinne der Bewerber*in zu handeln, versuchen Alexandra Köth und ihre Kolleg*innen, den gesamten Prozess aus der Sicht des*der Bewerber*in zu betrachten. Köth betont, wie wichtig “eine angemessene Wertschätzung und Begegnung auf Augenhöhe” gegenüber der Kandidat*innen ist.

Bewerbungen: Das geht gar nicht

Ist an den weit verbreiteten Klischees wirklich etwas dran? Lässt mich beispielsweise eine 4 in Mathe automatisch als geeignete*n Kandidat*in ausscheiden? Natürlich machen gute Noten auch einen guten Eindruck, sie sind aber noch lange nicht das absolute Kriterium bei der Bewerber*innen-Auswahl. Heißt im Umkehrschluss: Eine schlechte Note bedeutet noch lange nicht den Weltuntergang. Ein direktes Ausschlusskriterium hingegen ist, “wenn Bewerber*innen offensichtlich kein ernsthaftes Interesse am gewünschten Berufsbild oder am Unternehmen zeigen”, so Köth.

Darauf kommt es beim Bewerben an

Alexandra Köth verrät: “Bewerber*innen hinterlassen einen besonders guten Eindruck, wenn sie im Anschreiben wie auch beim Vorstellungsgespräch deutlich machen, warum es genau dieser Beruf und dieses Unternehmen für sie sein soll.” Deshalb lohnt es sich immer, sich im Vorfeld intensiv mit der Berufswahl und dem Wunschunternehmen auseinanderzusetzen.

Grundsätzlich gilt: “Es kommt auf den Gesamteindruck an!” Wer die fachlichen Anforderungen erfüllt, sich lernwillig und interessiert zeigt, hat auch eine Chance verdient.

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