Nachtwächter
Macht der Nachtwächter dauerhaft zu? Eine Antwort darauf geben nun die Betreiber:innen. Foto: Silvia Gralla

Würzburg

Gerüchte um Schließung der Kultkneipe Nachtwächter aus Würzburg

Generationen von Würzburger Studierenden haben seit den 70er Jahren im Nachtwächter gefeiert. Die Kultkneipe gehört zu Würzburg, wie beispielsweise auch das Frühstück im Café Brandstetter nach einer durchfeierten Nacht.

Seit 1974 gibt es im Nachtwächter Königs-Pilsener vom Fass und Musik für jeden Geschmack. Doch wie alle anderen Studentenkneipen und Clubs musste auch der Nachtwächter am 18. März 2020 coronabedingt seine Türen schließen. Aufgemacht hat er bis dato noch nicht, weshalb sich schon seit einigen Wochen das Gerücht festsetzt, dass es der Nachtwächter nicht durch die Pandemie gepakct hat. Was ist dran?

Mainbäck und Nachtwächter gehören zusammen

"Das Gerücht habe ich auch schon gehört", sagt René Häusler am Telefon und lacht. Seine Ehefrau Yvonne ist die Inhaberin des Mainbäck zwischen Büttnerstraße und dem Oberen Mainkai und des Nachtwächters. "Aber nachdem wir mit dem Mainbäck überlebt haben, haben wir natürlich auch mit dem Nachtwächter überlebt", sagt ihr Mann.

Vertrag um fünf weitere Jahre verlängert, alles wie gehabt

"Wir konnten uns einigen und haben den Vertrag mit den Vermietern und der Brauerei um fünf Jahre verlängert", erklärt er. "Es bleibt alles wie gehabt." Geöffnet wird am 8. Oktober, dann ist der Nachtwächter wieder geöffnet und das Gerücht nicht mehr als ein Gerücht gewesen.

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