Kollegah
Wer ein Juweliergeschäft für ein neues Video überfällt, sollte der Polizei bescheid sagen. Foto: Ulises Ruiz

Frankfurt

Überfall bei neuem Kollegah-Musikvideo ruft Polizei auf den Plan

Wer für sein neues Musikvideo in der Frankfurter City einen Juwelier überfällt, sollte auch die Polizei vorwarnen. Das dürfte Rapper Kollegah nun gelernt haben.

Beim Dreh im Bahnhofsviertel kam es am Wochenende zu Irritationen. Dort wurde scheinbar ein Juweliergeschäft mit Waffen überfallen. Die vermeintliche Straftat wurde von Zeugen gemeldet, bestätigt die Frankfurter Polizei.

Fünf Waffen gefunden, keine davon echt

Die Beamten wurden am Tatort überrascht, als sich herausstellte, dass es dort einen Videodreh des bekannten Rappersgebe. Fünf Waffen fand die Polizei bei Kollegah und seiner Crew – keine davon echt.

Wie sich herausstellte, hatte der Produzent zwar den Dreh bei der Stadt Frankfurt angemeldet, nicht aber die Polizei unterrichtet. Das sei nötig, wenn es sich um solch ein „äußerst öffentlichkeitswirksames Vorhaben“ handle.

Beste Promo: Rechtliche Konsequenzen für Beteiligte

Wie für die Musikszene typisch, bleibt der Dreh nicht ganz ohne rechtliche Konsequenzen. Die Beteiligten müssen mit einem Verfahren wegen des „Führens von Anscheinswaffen“ rechnen. Für die Promo des neuen Songs dürfte das nicht ganz schlecht sein.

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