Links ein veganes Fleischersatzprodukt, rechts ein herkömmliches Steak. Welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen habt die jeweilige Ernährung? Foto: dpa (Fotomontage)

Würzburg

Vegan leben oder Fleisch futtern: Uni Würzburg mit öffentlicher Debatte

Ist das Erbsenprotein-Hack und das Wiener Würstchen auf Basis von Ei die große Antwort für mehr Nachhaltigkeit in der Nahrungsbranche? Oder lässt sich fleischhaltige Ernährung auch künftig weiter vorantreiben. Diese Debatte spaltet Vegetarier:innen und Veganer:innen mehr und mehr von denen, die gerne täglich Wurst und Schnitzel konsumieren.

Über 100.000 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Fleischwirtschaft

Denn die Ernährungsstile stehen in vermeintlicher Konkurrenz zueinander. Nicht umsonst betonen Fleischesser ironisch: „Vegetarier essen unserem Essen das Essen weg.“ Und auch eine ganze Industrie hängt an der Fleischwirtschaft. Bundesweit arbeiten mehr als 125.000 Menschen daran, teils in prekären Arbeitsverträgen, die Gesellschaft mit Fleisch zu versorgen.

Diese, meist hitzig geführte Diskussion über die Zukunft der Ernährung wird ein weiteres Gipfeltreffen an der Uni Würzburg erleben. Am Freitag, den 10. September, diskutieren von 19 bis 20 Uhr zwei Politikerinnen, ein Konzern-Vertreter und ein Theologe über das kontroverse Thema. Die Debatte kann über Zoom verfolgt werden.

Mit dabei:

  • Renate Künast, ernährungspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion und frühere Bundeslandwirtschaftsministerin
  • FDP-Politikerin Carina Konrad, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag
  • Thomas Dosch, Verantwortlicher für die nachhaltige Weiterentwicklung beim Lebensmittelkonzern Tönnies
  • Prof. Markus Vogt, Inhaber des Lehrstuhls Christliche Sozialethik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Hier könnt ihr kostenfrei daran teilnehmen: https://go.uniwue.de/bio

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