Wie soll das erste Tattoo überhaupt aussehen? Und was ist vor dem Stechen zu beachten? Unser Tattoo-Ratgeber löst die Fragen auf. Foto: Unsplash

Würzburg

Warum Tattoo nicht gleich Tattoo ist

Diesen Text schreibt Reni, eine Würzburger Tattoo- und Piercingexpertin. Und ich muss zum Einstieg sagen: Früher waren Tattoos noch richtig verrucht. Es ging um Sex, Drogen und Rock’n’Roll. Bärtige Metzger trugen sie, die fein gebügelte Mittelschicht hielt lieber Abstand. Heute sind sie etabliert, bei Fußballspielern, im TV und Social Media überall zu sehen. Arm, reich, Alt und Jung tragen sie. Jeder mit seinem Stück Geschichte auf der Leinwand seines Lebens – der Haut.

Doch Tattoo ist nicht gleich Tattoo. Deshalb gibt es hier einen kleinen Ratgeber zum ersten Tattoo:

Wie suche ich mir ein Tattoo aus?

Tatsächlich ist es nützlich sich bereits vorab im Internet um zusehen. Gerade bei Pinterest und Co. gibt es viele Beispiele und sieht, was einem am meisten liegt. Meistens hat es sich beim Tätowierer eingebürgert direkt zu fragen: „Hast du vielleicht ein Beispielbild?” Der Vorteil an der virtuellen Auswahl ist, dass der Kunde bereits eine grobe Richtung vorgibt, denn gerade in größeren Tattoo-Stores gibt es für jede Stilart einen passenden Künstler.

Im Anschluss wägen die Profis ab, ob für die Vorplanung ein Beratungsgespräch nötig ist. Es gibt einfach Trends, die besprochen werden müssen und ganz ehrlich: man selbst wird nicht jünger.

Qualität und Sicherheit beim Tätowieren

Wichtig bei der Auswahl deines Studios ist es, auf hygienische Standards zu achten. Heutzutage sind die Studios auf einem enormen Level. Nicht zu die Tattoo-Ausrüstung, sondern auch die Sterilisationsgeräte liegen bei den Kosten im fünfstelligen Bereich. Das sollte so Standard sein. Wird auf dich und dein Tattoowunsch eingegangen? Wie fühlst du dich? Am besten, du hörst immer auf dein Bauchgefühl.

Der Preis eines Tattoos

Hier kann man klar sagen, dass es bei der Wahl der Produkte sicher um Qualität geht und diese hat ihren Preis. Hochwertige Farbe, die geprüft sind, ist euer und muss sein. Dadurch können wir sicher sein, dass Kunden keine allergischen Reaktionen bekommen.

Aufklärung vor dem Tattoo ist ebenfalls elementar. Dazu gehört:

  • Kein Alkohol oder Drogen in den 24 Stunden vor dem Termin, da diese blutverdünnend wirken
  • Ausreichend Schlaf
  • Genügend Flüssigkeit trinken 
  • Kein Antibiotikum im Blut, da der Körper mit dessen Verarbeitung genug zu tun hast

Die Nachsorge eines Tattoos

Ist die Pflege wirklich wichtig? Ein klares und lautes Ja! Kein Schwimmbad, keine Sauna und keine Vollbäder- nur so kannst du das Tattoo vor Bakterien zu schützen. Nicht kratzen, das ist super wichtig. Zudem solltest du ein Tattoo drei bis fünf Mal täglich ganz dünn eincremen, um die Wundheilung zu unterstützen. Beachtest du diese Tipps, dann kannst du mit deinem Tattoo – egal ob es ein Old School, Maori, Sketch oder ein anderer Stil wurde – Spaß haben und gut aussehen!

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