Sogar der Weltmarktführer für Laufräder, Puky, setzt auf die Erfindung aus Unterfranken. Dahinter stecken die mySTOPY-Geschäftsführer Sebastian Lyschick und Julius Müller. Foto: Markus Büttner

Bad Neustadt

Zwei Unterfranken erfinden ferngesteuerte Bremse, Weltmarktführer an Bord

Diese Innovation aus Unterfranken soll Schreckmomente für Eltern verhindern. Mit einer ferngesteuerten Bremse für Laufräder haben sich zwei Unterfranken nicht nur selbstständig gemacht, sondern konnten sogar den Weltmarktführer für Laufräder, Puky, überzeugen.

Erfunden hat die Bremse mit Fernsteuerung Sebastian Lyschick aus Bad Neustadt, der wacklige Laufradszenen von seinen beiden Töchtern zur Genüge kennt. Er tüftelte zu Hause, wie sich ein Laufrad aus der Ferne stoppen lassen könnte. mySTOPY war geboren. Zwei Jahre lang dauerten die Tests in seiner eigenen Werkstatt, bis der erste Prototyp für den per Funk ferngesteuerten Bremsassistenten entstand, berichtet die Main-Post.

Bremse wird auf Hinterrad montiert, Auslöser in einem Armband

Bis zu einer Reichweite von 100 Metern funktioniert die Bremse, die auf das Hinterrad eines Laufrades montiert wird. Die Bremse lässt sich per Armband ausgelösen. Um die Idee an den Markt zu bringen, koalierte Lyschick mit Julius Müller aus Herschfeld. Der junge Unternehmer nutzte seine Kontakte und stellte die Idee unter anderem bei Puky, dem Weltmarktführer für Laufräder, vor. Mit Erfolg!

Puky nimmt unterfränkische Innovation von mySTOPY in sein Sortiment auf

Die Bremsen, die in Deutschland produziert werden, stehen bald nicht mehr nur im eigenen Online-Shop zum Verkauf. Ab 2022 will auch Puky den ferngesteuerten Sicherheitsmechanismus in sein Sortiment aufnehmen lassen.

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