Posthalle: Eine Halle für alle
Die Posthalle könnte in neuer Form an der Friedensbrücke entstehen. Foto: Christoph Weiß

Würzburg

Schon über 6.000 Unterstützer wollen die Posthalle in Würzburg retten

Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Posthalle dem sogenannten Bismarck-Quartier weichen soll. Statt dem Kulturzentrum am Bahnhof wird es dann Wohnungs-, Büro- und Hotelangebote geben. Der Mietvertrag für sämtliche Beteiligte im Posthallen-Komplex läuft bis 2023. Wie es dann für die Konzerthalle, die Kneipe Immerhin, die Lasertag-Arena, die Indoor-Minigolfanlage, das Fitnessstudio sowie die zahlreichen kleineren Mieter weitergeht, ist völlig offen.

Posthallenbetreiber Jojo Schulz wollte jetzt den öffentlichen Druck erhöhen. Seit dem vergangenen Freitag (05. April) kann im Rahmen einer Petition die Liebe zur Posthalle bekundet werden. Über 6.000 Unterstützer haben in dieser knappen Woche unterschrieben.

Es geht nicht zwingend um das Gebäude

Schulz betont, dass es bei der Rettung der Posthalle nicht zwingend um das Gebäude am Bahnhof gehe. Vielmehr gehe es um einen Raum, der genug Platz für die rund 200 Veranstaltungen und 200 000 Besucher pro Jahr gebe – denn eine Stadthalle habe Würzburg nicht zu bieten.

Wie kann so ein Posthallen-Ersatz aussehen?

Geht es nach Stadtrat und Posthallen-Betreiber Jojo Schulz, könnte es eine neue Posthalle neben der Friedensbrücke geben. Denn die s.Oliver-Arena als Alternative stehe nicht zur Verfügung. Die Finanzierung einer solchen Halle mit Raum für Kreativität könnte zwischen zwölf und 14 Millionen verschlingen. Rund die Hälfte dieser Kosten müssten die Stadt und der Landkreis Würzburg tragen.

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!