Ab in den Schlamm! Am 04. August geht das wieder beim Rock the Race in Würzburg. Foto: Chris Weiss

Würzburg

Warum das Rock the Race 2019 verdammt viel sozialer Sport ist

Wenn Super Mario und Luigi in einem Affentempo an einem vorbeirennen, dann waren (sehr sicher) nicht die falschen Tabletten zum Frühstück der Grund, sondern der Extremlauf Rock the Race auf den Mainwiesen. Dieses Rennen ist anders als die meisten Läufe und Sportveranstaltungen in Unterfranken.

Rock the Race: "Die Zeit spielt für 90 Prozent der Teilnehmer keine Rolle"

Hier geht es nicht um verbissenen Wettkampf, hier geht es darum, sich in verrückten Outfits durch den Schlamm zu wälzen und dabei den puren Spaß zu empfinden. „Die Zeit spielt für 90 Prozent der Teilnehmer keine Rolle. Der Großteil macht es, weil es Spaß macht und denen ist die Zeit völlig Wurst. Es ist anstrengend und es fordert einen auch, aber alle kommen mit einem Lachen ins Ziel rein“, freut sich Jürgen Schweighöfer, der das Rock the Race veranstaltet.

Vier Voraussetzungen, um das Rock the Race erfolgreich zu meistern:

  • Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen
  • Die Bereitschaft, anderen zu helfen und von anderen Hilfe zu erhalten
  • Selbstironie und Spaß daran, draußen zu spielen
  • Ein klein wenig Gefühl für den eigenen Körper ist auch nicht schlecht

18 Kilometer Strecke, etwa 40 Hindernisse und 300 Höhenmeter überwinden die hartgesottenen Teilnehmer des Rock the Race. Zumindest diejenigen, die die große Distanz gehen wollen. Denn auch 2019 bietet der Würzburger Extremlauf wieder seine beliebte Kurzstrecke über die sieben Kilometer an, die es am 04. August mit Startpunkt Viehmarktplatz in Würzburg zu absolvieren gilt.

Durch den Schlamm robben und ins Feuerwehrbecken springen

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, den erwartet ein riesiger Spielplatz auf den Mainwiesen in Richtung Zellerau. Durch den Schlamm kriechen, ins Schaumbad springen, Sandsäcke tragen und in voller Montur durch das Feuerwehrbecken kraulen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was einen auf dem Rock the Race erwartet. „Das macht nicht nur Spaß zuzuschauen, das macht Spaß mitzumachen“, weiß Schweighöfer aus der Erfahrung der vergangenen Jahre.

Wer bei vielen anderen Sportveranstaltungen mit ordentlichem Konkurrenzdenken in Berührung gekommen ist, wird vom Rock the Race überrascht. Schweighöfer kennt das: „Manche warten wirklich länger an einem Hindernis, um anderen zu helfen. Beispielsweise beim Schwimmbecken am Feuerwehrhafen. Das ist viel sozialer Sport.“

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Rock the Race Teil 1

Das Rock the Race und die Anforderung an den eigenen Körper

Wer das Rock the Race absolvieren möchte, darf sich über Anstrengungen für den gesamten Körper freuen. Auf die Frage, was denn muskulär beansprucht wird, antwortet Schweighöfer: „Alles. Vor allem die Rumpfmuskulatur. Bauch- und Rückenstrecker ist ganz wichtig. Und der Oberkörper beim Hangeln, da kommt es auf die Schulter- und Armkraft an. Das ist ja das Schöne am Rock the Race. Beim Laufen hast Du die Beine, beim Radfahren auch. Bei unseren Hindernissen trainiert der ganze Körper.“

Bei 2.000 Teilnehmern ist Schluss

Wer seinen Körper an die Grenze bringen möchte, der kann sich noch anmelden. Die Anzahl der Teilnehmer ist allerdings platzbedingt begrenzt. Während 2017 noch 1.500 Teilnehmer an den Start gingen, wurde vergangenes Jahr umgeplant, um 2.000 Racer auf dem Gelände unterzubringen. Mehr geht nicht, damit die Qualität nicht leidet.

Erwachsene zahlen für den 18-Kilometer-Spaß 65 Euro, für die sieben Kilometer sind es 50 Euro. Auch Kinder können mitmachen. Der Kids-Lauf kostet 10 Euro. Die reguläre Anmeldungsphase läuft bis zum 27. Juli auf rocktherace.de. Wer sich danach anmelden möchte oder am Wettkampftag direkt, zahlt zwischen fünf und 15 Euro extra.

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Rock the Race Teil 2

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Rock the Race Teil 3

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