Strafzettel für Falschparker
Wer trotz Ausgangseinschränkungen in Bayern keinen dieser Zettel an seinem Auto finden möchte, sollte sich einen soliden Parkplatz suchen. Foto: Bernd Wüstneck (dpa)

Würzburg

Zu Hause arbeiten, zu Hause parken? Ordnungsamt macht bei Knöllchen keine Ausnahme

In Würzburg sind sie noch unterwegs, die Ordnungshüter in den blauen Jacken mit dem Emblem der Stadt. Und daran soll sich auch in den nächsten Tagen nichts ändern, bestätigt die Stadt auf Anfrage. Wer also viel zu Hause bleiben muss, sollte sich einen soliden Parkplatz suchen, um in einigen Tagen kein blaues Wunder zu erleben.

Mehr Autos bleiben tagsüber in den engen Straßen der Wohngebiete stehen

Denn auch wenn das Verkehrsaufkommen in den Wohngebieten aufgrund der Homeoffice-Regelungen vielerorts zur Vermeidung von Ansteckungen steigt, gelten nach wie vor Recht und Gesetz. „Sicherlich kann es zu personellen Einschränkungen kommen, aber beim Ordnungsamt läuft alles wie gehabt“, bestätigt der Pressesprecher der Stadt Würzburg, Christian Weiß, die Situation. 

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Es ändere sich ja nichts an der Definition, dass eine Feuerwehrausfahrt eine Feuerwehrausfahrt bleibt und Behindertenparkplätze für Behinderte da seien. Man mache jetzt aber keine gezielte Jagd auf Falschparker, betont Weiß weiter. Bei der Frage nach den flexiblen Parkplätzen, die für Arbeitnehmer in vielen Bereichen in Würzburg zwischen 19 Uhr und 8 Uhr morgens zur Verfügung stehen, ist vor allem Vorsicht geboten. Diese sind nach wie vor zu den Verbotszeiten freizuhalten.

Pendler fallen weg

Weiß appelliert allerdings auch: „Sehen Sie es doch von der anderen Seite. Viele Pendler, die täglich nach Würzburg reinfahren, fallen weg. Auch dadurch entspannt sich die Parkplatzlage in der Stadt und jeder sollte einen geeigneten Parkplatz finden.“

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