Supermarkt / Gemüsetheke
Geld verdienen können Supermarkt-Mitarbeiter:innen bei EDEKA in Regensburg nicht nur durch das Einräumen von Gemüse, sondern auch durch eine Impfung. Foto: Jan Woitas (zb)

Regensburg

Bayerischer Supermarkt-Chef belohnt Corona-Impfung mit saftiger Geldprämie

Einen Geldtopf von 40.000 Euro stellt ein Regensburger Supermarkt-Betreiber seinen Angestellten zur Verfügung. Die Scheine gibt es aber nicht für besonders gute Arbeit, sondern für abgeschlossene Impfungen.

Wer sich gegen das Coronavirus impfen lässt, erhält eine Nettoprämie von 200 Euro. Das gilt für die EDEKA-Märkte Dirnberger in Regensburg, hinter denen der Einzelhändler Raphael Dirnberger steckt. Er zahlt die Prämie unter seinen Angestellten auch denjenigen, die sich aufgrund von Schwangerschaft und gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Selbst Minijobber:innen werden mit 25 Euro für ihre Impfwilligkeit belohnt.

Impfwillige nehmen Risiko für Nebenwirkungen in Kauf, Dirnberger ist dafür dankbar

Dirnberger betonte gegenüber der Bild-Zeitung, dass es ihm um den Schutz der Mitarbeiter:innen und anderer Mitmenschen gehe. Durch die solidarische Leistung der Impfung nehme jeder Impfwillige das Risiko von Nebenwirkungen in Kauf. Ein Akt, für den der Supermarkt-Chef dankbar ist und dafür Geld springen lässt.

Er wisse, dass er damit nicht die strikten Impfgegner überzeugen werde. Aber einen Anreiz für diejenigen, die noch zögern, setze er gezielt. Die gute Impfquote gibt Dirnberger Recht: Schon 95 Prozent der Mitarbeiter:innen haben bereits Anspruch auf die 200-Euro-Sonderprämie.

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!