Die Alte Mainbrücke in Würzburg wird wohl weiterhin gespenstisch leer bleiben. Foto: Silvia Gralla

Würzburg

Bayern bleibt wohl den gesamten Januar im Lockdown-Modus

Das angepeilte Ende des Lockdowns in Bayern am 10. Januar wird wohl nicht gehalten werden. Es ist mit längeren Einschränkungen zu rechnen, lässt sich die Politik schon vor den Beratungen am Dienstag in die Karten schauen. Das betrifft auch alle, die in die Schule müssen.

Virus-Mutation von Corona beeinflusst die Planungen

Die Planungen, den harten Lockdown zu verlängern, zeichnete sich am Wochenende ab. Vor allem die Bundesländer, die stark von der Infektionswelle betroffen sind, fordern eine Lockdown-Verlängerung bis Ende Januar. Das liege auch daran, dass es bereits eine Virus-Mutation mit erhöhter Ansteckungsgefahr gebe. Ohne eine Verlängerung des Lockdowns bekomme man die Lage nicht in den Griff, sagt beispielsweise der Ministerpräsident aus Saarland, Tobias Hans. Der Beschluss sei bereits vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag gefallen, zeigen übereinstimmende Medienberichte.

Lauterbach fordert: Inzidenzwert muss von 140 auf 25 sinken

Während der Inzidenzwert der letzten sieben Tage in Deutschland bei weit über 100 im Durchschnitt liegt, muss laut SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach eine Menge getan werden. Er fordert einen zeitlich nicht befristeten Lockdown. Denn ein planmäßiger Inzidenzwert von 50 reiche nicht aus, vielmehr müsse er bei 25 liegen, um Infektionsketten vollständig nachvollziehen zu können.

Beim aktuellen Inzidenzwert von knapp 140 steht Deutschland trotz Impfhoffnung also noch ein trister Jahresstart bevor.

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