Farid Bang
Farid Bang steht für seine frauenfeindlichen Texte in der Kritik. Foto: Ursula Düren (dpa)

Düsseldorf

Bürgermeister dreht mit Farid Bang Video zu Corona-Regeln

Rapper Farid Bang gilt als Frauenfeind und Antisemit. Er polarisiert, hat einen Echo gewonnen, was für extreme Kritik sorgte. Der Musikpreis wurde im Nachgang komplett abgeschafft. Der Skandal-Musiker ist keiner, der in der Öffentlichkeit für Regeln und gutes Benehmen steht. Doch zu Corona-Zeiten soll er die Jugend erreichen – so wünscht es sich zumindest Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Video soll Abstandsregelungen thematisieren

Der Politiker soll laut verschiedenen Medienberichten ein Video mit Farid Bang zu den Abstandsregeln während Corona gedreht haben. „Wir erreichen die Jugendlichen mit unserer Ansprache nicht“, sagte Stadtsprecher Marc Herriger in der Zeitung RP. Der Bürgermeister soll über Farid Bang gesagt haben, dass er ein wilder Junge sei, er habe „das Herz aber auf dem rechten Fleck“. Er sei dankbar, das Video mit dem Rapper gedreht zu haben.

Der Corona-Clip mit Farid Bang ist noch nicht veröffentlicht

Freunde unter seinen politischen Mitstreitern hat sich Oberbürgermeister Geisel damit wohl nicht gemacht. Aus verschiedenen Lagern hagelt es Kritik. Einen Rettungsanker gibt es aber: noch hat das Video niemand gesehen. Ob es überhaupt veröffentlicht wird, darf in Frage gestellt werden.

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