Fitnessstudio
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat ein Corona-Verbot gekippt, das die Fitnessstudios betrifft. Foto: Hauke-Christian Dittrich (dpa)

München

Gericht kippt Lockdown für Fittis, deshalb wird jeglicher Indoor-Sport verboten

UPDATE: Am Freitag hat der Freistaat sämtliche Indoor-Sportaktivitäten komplett verboten. Damit soll auf die vom Gericht festgestellte Ungleichbehandlung der Fitnessstudios reagiert werden, indem noch im November erlaubter Indoor-Sport gestrichen wird. Fitnessstudios bleiben damit geschlossen.

Trotz des Lockdown lights dürfen die Fitnessstudios in der Region wieder öffnen. Nach einer Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) am Donnerstag verstößt die komplette Schließung gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Übersetzt: Fitnessstudios wurden nicht verhältnismäßig behandelt, als sie ihre Türen Anfang November zusperren mussten.

Geklagt hatte ein Betreiber eines Fitnessstudios. Der Senat ging in seiner Entscheidung davon aus, dass Inhaber von Fitnessstudios durch diese Regelung benachteiligt würden, ohne dass dies sachlich gerechtfertigt sei, teilte ein Justizsprecher mit.

Auch in Fitnessstudios soll man allein oder zu zweit trainieren können

Nach der seit 2. November gültigen Corona-Verordnung dürfen in Bayern Einrichtungen des Freizeitsports nur für den Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands genutzt werden. Diese Regelung müsse auch für Fitnessstudios gelten, befanden die Richter.

Gegen den Beschluss kann nicht vorgegangen werden, weshalb die Studios, wenn auch eingeschränkt, wieder öffnen könne.

Du möchtest mehr von mainDing.de sehen? Dann folge uns fix auf Facebook, Snapchat oder Instagram!