Restaurant / Messer / Gabel
Mit einem Lockdown reagiert der "Gasthof zum Brandenburger" auf die derzeitige Lage. (Symbolbild) Foto: Fotolia (dpa)

Bayreuth

Fränkisches Restaurant geht freiwillig in den Lockdown

Das passiert auch nicht alle Tage: Ein Gasthof in Bayreuth macht angesichts der Situation freiwillig zu. Diesen Schritt gehen Pächter Claus Schmidt und Pächterin Silke Zartmann des „Gasthofs zum Brandenburger“ laut eines Berichts des Bayreuther Tagblatts aus einem einfachen Grund: Verantwortungsbewusstsein.

„Halten es für unverantwortlich, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten“

So schreiben Claus Schmidt und Silke Zartmann auf Facebook: "Auf Grund der allgemeinen Coronasituation, den steigenden Infektionszahlen und dem sich abzeichnenden Notstand in unseren Krankenhäusern, halten wir es für unverantwortlich, uns, unseren Mitarbeitern, unseren Gästen und Freunden gegenüber, zumindest bis wir unsere Boosterimpfungen erhalten haben, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.“

Politikkritik bleibt bei dem Statement der beiden Betreiber:innen auch nicht aus. Man möchte sich – im Gegensatz zur Politik – nicht wegducken und selbst Verantwortung übernehmen, heißt es in dem Posting. Der Gasthof bleibt daher vorerst bis zum 12. Dezember 2021 geschlossen.

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