Ein Drittel der Deutschen wäre nach der Coronakrise zu einem Umzug bereit, zeigt eine Umfrage. Foto: Andreas Jungbauer

Berlin

Nach Lockdowns: Mehrheit der Deutschen möchte eigene Wohnsituation verändern

Ein großer Teil der Deutschen würde gerne schicker wohnen. Vor allem die Lockdown-Erfahrungen befeuerten den Wunsch nach Veränderung, zeigt eine Umfrage des Trendforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Portals ImmoScout24. Vor allem bei jüngeren Leuten könnte das auch mit einem anstehenden Umzug verbunden sein.

Zwei von drei Umfrageteilnehmer:innen wollen das eigene wohnliche Umfeld verändern, ein Drittel der Befragten würde dafür sogar umziehen. Das betrifft vor allem 18 bis 29 Jahre alte Deutsche, wie die Erhebung von Innofact zeigt. Die repräsentative Umfrage umfasste knapp über 1000 Personen und wurde zwischen August und September 2021 erhoben.

Handwerker:innen gefragt

Ein Drittel der Befragten möchte – teils dringend – das eigene Zuhause verschönern. Unter anderem soll das durch handwerkliche Leistungen passieren, wünschen sich überwiegend Deutsche ab 40 Jahren.

Die Lust, die eigene Wohnsituation zu verändern oder zu verbessern, sei vor allem durch die Corona-Lockdowns ausgelöst worden. Das gab mehr als die Hälfte an. „Nachdem die Einschränkungen der Pandemie langsam wegfallen, gibt es offensichtlich den Willen und die Bereitschaft sein direktes Umfeld den oft veränderten Ansprüchen und Erwartungen ans Wohnen anzupassen”, so der Geschäftsführer von ImmoScout24, Dr. Thomas Schroeter.

Deutsche drängen wieder mehr aufs Land

Die Coronakrise machte den Bürger:innen vor allem mehr Lust aufs Land. Laut ImmoScout24 gab es während der Pandemie 58 Prozent mehr Anfragen auf Verkaufsinserate von Einfamilienhäusern im städtischen Umland. Denn durch Corona, so ist es zu vermuten, fielen viele Vorzüge des städtischen Lebens weg.

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