Prostitution
Auf St. Pauli in Hamburg demonstrierten Sexarbeiterinnen gegen ihr Arbeitsverbot. (Symbolbild) Foto: Daniel Reinhardt (dpa)

Schweinfurt

Prostitution im Lockdown: In Schweinfurt griff die Polizei ein

In einer Wohnung in Schweinfurt wurden drei Frauen von der Polizei überrascht. Im Raum steht nicht nur unerlaubte Sexarbeit, sondern auch Computerbetrug.

Wie die Polizei Unterfranken mitteilte, sei eine Frau an einem Bankautomaten nach 21 Uhr kontrolliert worden. Aus dem erst vermuteten Verstoß gegen die Ausgangssperre wurde allerdings mehr. Die Frau verstrickte sich bei der Kontrolle in Widersprüche. Eine Polizistin fand schließlich bei ihr eine EC-Karte eines Mannes, von dessen Konto die Frau Geld abgehoben hatte. Die Polizei grub weiter und stellte fest, dass die Frau bereits wegen Betrugsdelikten bekannt ist. In ihrem Auto war ein hoher vierstelliger Bargeld-Betrag deponiert.

Freier vergnügte sich mit anderen Prosituierten, während eine von ihnen das Geld des Mannes abzog

Auf der Suche nach dem rechtmäßigen Inhaber der Geldkarte fuhr die Polizei zu seiner Wohnung. Dort vergnügte sich der Mann offenbar gegen Geld mit  zwei weiteren Frauen, während die 34-Jährige seine Kreditkarte nahm und Geld abhob, ohne, dass der Freier etwas davon wusste. Auch die Beschuldigte gehörte zum Sexarbeiter-Trio.

Verschiedene Anschuldigungen gegen die 23- bis 34-jährigen Prosituierten

Die drei Frauen, alle zwischen 23 und 34 Jahre alt, müssen sich jetzt wegen des Verdachts einer gemeinschaftlich begangenen Straftat einer Ermittlung unterziehen. Darüber hinaus fallen die üblichen Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unterschiedlichen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz an.

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