Christian Drosten
Christian Drosten ist Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin. Er hatte teils präzise die Krise vorhergesagt. Foto: Christophe Gateau (dpa) / pngtree

Berlin

Safer Xmas: Das Konzept der Vorquarantäne

„Der Unterschied zwischen Streeck und Drosten ist eigentlich ganz einfach. Der eine hätte gerne recht, der andere lieber nicht“ – so hatte sich kürzlich ein Twitter-Nutzer über die beiden Star-Virologen Hendrik Streeck und Christian Drosten geäußert. Der Berliner Virus-Experte Christian Drosten prognostizierte teils erschreckend präzise, wie sich die Pandemie entwickeln wird und traf damit schon vor vielen Monaten den Nagel auf den Kopf.

Beispielsweise sagte Drosten schon im Frühjahr vorher, dass wir im Herbst in eine mindestens so drastische Situation steuern werden und ein Teil-Lockdown erneut kommen kann.

Hier sind wir also wieder, im November 2020, eingeschränkt in unseren sozialen Kontakten, in unserer täglichen Arbeit, in unseren Freizeitmöglichkeiten, in unseren sportlichen Vorhaben. Und Viele von uns bangen um das Weihnachtsfest mit ihrer Familie. Denn während die einen nur im kleinen Kreis feiern, ist es für die anderen die Möglichkeit, Omas, Opas, Cousinen, Tanten und viele alte Freunde zu treffen. Wie schaffen wir es, diese Vorstellung eines guten Weihnachtsfests realistischer zu gestalten und dabei in größtmöglicher Sicherheit zu feiern?

Weihnachten während einer Pandemie: Isolation vor dem Fest

Um seine Großeltern, Eltern und Geschwister nicht unnötig zu gefährden, hat Virologe Christian Drosten einen Vorschlag. Gegenüber der Zeitung "Die Zeit" erklärte Drosten das Konzept der „Vorquarantäne“. Was erst einmal schlimm klingt, ist gar nicht so hart, wie es sich anhört.

Einige Tage Kontakte vollständig meiden und Zuhause bleiben

Wer in größerer Sicherheit nach Hause fahren möchte, soll „einige Tage, optimalerweise eine Woche vor dem Familienbesuch“ sich isolieren. Sprich: Kein Treffen mit Freunden, im Homeoffice bleiben, Menschenansammlungen strikt meiden. Wer symptomfrei bleibt, kann dadurch Weihnachten sicherer verbringen, auch wenn Drosten logischerweise betont, dass es eine „totale Sicherheit“ für das Weihnachtsfest im Familienkreis nicht gebe.

Wer besonders seine Großeltern und Eltern gerne schützen möchte, sollte sich das Konzept der kleinen „Vorquarantäne“ definitiv durch den Kopf gehen lassen!

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