Vor dem Impfzentrum in Würzburg stehen Impfwillige Schlange. Wer geimpft werden will, muss derzeit zu besonderen Personengruppen gehören. Foto: Silvia Gralla

Würzburg

Wann können Normalos in Deutschland geimpft werden?

Eine entscheidende Frage für Viele während der Coronakrise wird sein: Wann kann ich mich mit einer freiwilligen Impfung vor dem Virus schützen? Während die ersten Risikogruppen seit Ende Dezember geimpft werden, beispielsweise in Würzburg auf der Talavera, dauert es für Otto-Normalbürger noch eine Weile. Aber wie lange?

Aus dem "zweiten Quartal" wurde allgemein: Sommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn traf dazu eine Aussage, die ihn kurzzeitig in Bedrängnis brachte. Denn Spahn kündigte laut Information der Zeitung WELT an, dass Impfwillige bereits im „zweiten Quartal“ geimpft werden können. Übersetzt würde das heißen, dass zwischen April und Ende Juni Impfungen für Nicht-Risikogruppen verfügbar seien. Eigentlich eine gute Nachricht, die Spahn schnell relativieren musste. Ziel sei es viel eher, allen Deutschen im Sommer ein Impfangebot zu liefern. Diese schwammige Aussage kann dann natürlich den Juni betreffen, aber eben auch den späten August.

2021 soll es 170 Millionen Dosen Impfstoff für Deutsche geben

Für die Deutschen gebe es 2021 gesamt rund 170 Millionen Impfstoff-Dosen für etwa 83 Millionen Bürger. Das ist aber nur ein Ausblick auf das Jahr, derzeit gibt es noch lange nicht genug Impfstoff für alle.

Warum über die EU nicht direkt mehr Impfstoff vom ersten marktreifen Anbieter Biontech/Pfizer geordert wurde, wird so begründet: Man möchte schlichtweg Impfstoff von zahlreichen Herstellern kaufen, nicht nur von einem.

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