Impfzentrum
Dem Impfzentrum in Würzburg ist der Impfstoff ausgegangen. Foto: Fabian Gebert

Würzburg

Würzburger Impfzentrum schließt, weil Impfstoff ausgegangen ist

Der Impfstoff ist aus. Zumindest in Würzburg. Deshalb schließt das Impfzentrum auf der Talavera ab Mittwoch. Auch im Landkreis auf dem Giebelstadter Flugplatz sieht es so aus. Nur die mobilen Teams, die in Alten- und Pflegeheimen impfen, haben noch genügend Dosen, informieren die Behörden.

"Wir sind weit davon entfernt, die Impfzentren unter voller Auslastung zu fahren", sagt Dr. Christoph Zander, der medizinische Leiter der Impfzentren. Rund 180 Impfungen finden gerade täglich in Würzburg und Giebelstatt ihren Weg in die Blutbahnen, möglich sei allerdings das Fünffache. Es fehlt: genügend Impfstoff.

Ab 20. Januar wohl 100.000 Impfdosen wöchentlich in Bayern verfügbar

Weiter gehen soll es wieder ab dem 20. Januar, wenn in Bayern wöchentlich über 100.000 Impfdosen verfügbar sind. Bisher wurden knapp 2800 Menschen in Würzburg geimpft – da gehört der Landkreis dazu. Bisher gab es bei den Geimpften auch noch keine einzige Nebenwirkung, teilte Zander mit.

Logistisch ist der Impf-Marathon aber herausfordernd: Denn nicht immer ist klar, wie viele Impfdosen überhaupt zur Verfügung stehen. Manchmal wird das erst am Tag vorher mitgeteilt. Schwierigkeiten gibt es momentan auch noch bei der Anmeldung und der Wahl des Impfzentrums.

Für die Impf-Anmeldung ist eine E-Mail-Adresse nötig

Momentan werden fast nur ältere Menschen geimpft. Und die benötigen für die Anmeldung eine E-Mail-Adresse und müssen manchmal nach Giebelstadt fahren, obwohl Würzburg näher für sie gelegen wäre. Das Problem sei gemeldet, wann und ob sich das ändert, sei abzuwarten.

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